Navigation

Service-Menü

Hauptmenü




Ein Masse-Dichte Modell kann die Größen-Gewichtstäuschung erklären. Forschungsdaten von drei Experimenten.

Daten bestellen

Druckansicht des Datensatzes

Forschende

Name
Wolf, Christian
Bergmann Tiest, Wouter M.
Drewing, Knut

Top

Informationen zum Datensatz

Titel Ein Masse-Dichte Modell kann die Größen-Gewichtstäuschung erklären. Forschungsdaten von drei Experimenten.
Titel, englisch A mass-density model can account for the size-weight illusion. Research data of three experiments.
Zitation Wolf, C., Bergmann Tiest, W.M., & Drewing, K. (2018). Ein Masse-Dichte Modell kann die Größen-Gewichtstäuschung erklären. Forschungsdaten von drei Experimenten. (Version 1) [Files auf CD-ROM]. Trier: Psychologisches Datenarchiv PsychData des Leibniz-Zentrums für Psychologische Information und Dokumentation ZPID. https://doi.org/10.5160/psychdata.wfcn13ma18
Sprache der Variablendokumentation Deutsch
Verantwortlichkeit für die Datenerhebung Wolf, Christian; Drewing, Knut
Ende der Erhebung 2013
Veröffentlichung des Datensatzes 2018
Datensatz ID wfcn13ma18
Studienbeschreibung Beim Beurteilen der Schwere von Objekten gleicher Masse, nehmen Menschen kleinere, dichtere Objekte als schwerer wahr. Keine der zahlreichen Theorien kann alle Aspekte dieser Größen-Gewichts-Täuschung (GGT) und damit menschlicher Gewichtswahrnehmung erklären und vorhersagen. Wir schlagen ein Modell vor, nach dem wahrgenommene Schwere ein gewichtetes Mittel aus zwei Schwereschätzern ist: Der erste Schätzer leitet sich von der Masse des Objektes ab, der zweite von der Dichte. Die Gewichtung der Schätzer hängt von ihrer relativen Zuverlässigkeit ab. In zwei Experimenten testeten wir mit der Methode der freien Größenschätzung Vorhersagen unseres Modells für die visuelle und die haptische Größen-Gewichts-Täuschung. VersuchsteilnehmerInnen hoben Objekte verschiedener Masse und Dichte hoch und beurteilten deren Schwere. Zusätzlich variierten wir die Zuverlässigkeit des Dichte-Schätzers entweder durch die Qualität an visueller (Experiment 1) oder haptischer (Experiment 2) Größeninformation. Mit zunehmender Qualität der Größeninformation waren Schwereurteile zunehmend in Richtung der Objektdichte verschoben: Objekte der gleichen Dichte wurden als zunehmend ähnlicher empfunden, während große Objekte als leichter empfunden wurden als kleinere, dichtere Objekte der gleichen Masse. Der Unterschied in der wahrgenommenen Schwere zwischen zwei Objekten gleicher Masse nahm mit zunehmenden Unterschied in der physikalischen Dichte zu. In einem weiteren Experiment mussten Versuchspersonen aus zwei Objekten das jeweils schwerere bestimmen. Wir konnten replizieren, dass die Stärke der Illusion mit Qualität der Volumeninformation zunimmt (Experiment 3). Insgesamt bekräftigen die Daten unser Modell, welches verschiedene Aspekte der Größen-Gewichts-Täuschung und menschlicher Gewichtswahrnehmung zu einen vermag.
Studienbeschreibung, englisch When judging the heaviness of two objects with equal mass, people perceive the smaller and denser of the two as being heavier. Despite the high number of theories, covering bottom-up and top-down approaches, none of them can fully account for all aspects of this size-weight illusion and thus for human heaviness perception. Here we propose a new Bayesian-type model which describes the illusion as the weighted average of two heaviness estimates: One estimate derived from the object’s mass, and the other from the object’s density, with the weights based on the estimates’ relative reliabilities. In two magnitude estimation experiments, we tested model predictions for the visual and the haptic size-weight illusion. Participants lifted objects which varied in mass and density. We additionally varied the reliability of the density estimate by varying the quality of either visual (Experiment 1) or haptic (Experiment 2) volume information. Like predicted, with increasing quality of volume information, heaviness judgments were increasingly biased towards the object’s density: Objects of the same density were perceived as more similar and big objects were perceived as increasingly lighter than small (denser) objects of the same mass. This perceived difference increased with an increasing difference in density. In a further two-alternative forced choice heaviness experiments, we replicated that the illusion strength increases with the quality of volume information (Experiment 3). Overall, the results highly corroborate our model, which seems promising as unifying framework for the size-weight illusion and human heaviness perception.
Hypothesen Die Wahrnehmung von Schwere kann als gewichtetes Mittel zweier Schwereschätzer beschrieben werden: Der erste Schwereschätzer leitet sich aus der Masse des Objektes ab, der zweite aus der Dichte. Der Beitrag eines jeden Schätzers zum Gesamtperzept hängt von seiner Zuverlässigkeit ab.

Keyphrase size-weight illusion & heaviness perception & visual perception & haptic perception, three experiments, 15 & 20 & 10 participants, research data.
Förderung Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG (SFB/TRR 135)
Güte -

Top

PSYNDEX Klassifikation & Schlagwörter

Klassifikation, deutsch Wahrnehmung
Klassifikation, englisch Sensory Perception
Schlagwörter, deutsch Gewichtswahrnehmung
Sensumotorische Prozesse
Wahrnehmungstäuschung
Größendiskrimination
Visuelle Wahrnehmung
Taktile Wahrnehmung
Datensammlung
Schlagwörter, englisch Weight Perception
Perceptual Motor Processes
Size Discrimination
Visual Perception
Tactual Perception
Data Collection

Top

Beschreibung der Methode

Forschungsform Experimentaldaten
Klassifikation der Erhebung Experimentelles Design, Laborexperiment
Erhebungsinstrument Versuchspersonen mussten Gewichte hochheben und deren wahrgenommen Schwere entweder mit der Methode der freien Größenschätzung (Experiment 1 & 2) oder jeweils das schwerere zweier Objekte wählen (2AFC, two-alternative forced choice)(Experiment 3). Eine weiterführende Beschreibung findet sich in Wolf et al. (2018).

Datenerhebungsmethode Erhebung in Anwesenheit eines Versuchsleiters
- Einzelvorgabe
Zeitdimension Mehrmalige Erhebung
Erhebungszeitraum Wegen der Dauer von Experiment 2 und 3 wurden diese über mehrere Sitzungen erhoben.

Besonderheiten -
Population Gesunde Erwachsene
Untersuchungseinheit Individuen
Stichprobe Anfallende Zufallsstichprobe
Probandenrekrutierung Versuchspersonen waren Studierende der Psychologie an der Justus-Liebig Universität Gießen und erhielten Studienleistungen (Versuchspersonenstunden) als Entlohnung.

Stichprobengröße Experiment 1: 15 Individuen; Experiment 2: 20 Individuen; Experiment 3: 10 Individuen
Rücklauf/ Ausfall -
Geschlechtsverteilung Experiment 1:
20% weibliche Probanden (n=3)
80% männliche Probanden (n=12)

Experiment 2:
50% weibliche Probanden (n=10)
50% männliche Probanden (n=10)

Experiment 3:
50% weibliche Probanden (n=5)
50% männliche Probanden (n=5)
Altersverteilung 19 bis 44 Jahre
Sondergruppen -
Land Deutschland
Region Hessen
Stadt Gießen
Variablen Experiment 1:
participant number, visibility condition, block number, density set of the stimulus, stimulus identifier, mass of lifted stimulus, volume of lifted stimulus, density of lifted stimulus, magnitude estimate: estimated heaviness of the stimulus

Experiment 2 (1):
participant number, grip type condition, block number, density set of the stimulus, stimulus identifier, mass of lifted stimulus, volume of lifted stimulus, density of lifted stimulus, magnitude estimate: estimated heaviness of the stimulus
Experiment 2 (2):
participant number, experimental number, grip type condition, block number, density set of the stimulus, comparison identifier, volume of comparison stimulus, presentation order of standard stimulus, two-alternative forced choice response

Experiment 3
participant number, experimental number, grip type condition, block number, density set of the stimulus, block number, comparison identifier, mass of comparison stimulus, presentation order of standard stimulus, two-alternative forced choice response

Top

Datenstatus

Datenstatus Vollst�ndiger Datensatz
Ursprungsaufzeichnungen Das Urteil der Versuchsperson wurde vom Versuchsleiter notiert.
Verarbeitung Die Angaben der Versuchspersonen wurden unmittelbar nach einfachen Kodiervorschriften in eine maschinenlesbare Form übertragen

Top

Beschreibung der bereitgestellten Daten

Beschreibung Forschungsdatensatz zu Experiment 1
Dateiname wfcn13ma18_fd1.txt
Inhalt 4680 Fälle, 9 Variablen
Datenpunkte 4680*9 = 42120 Datenpunkte
Variablen Participant number (1), visibility condition (1), Block number (repetition) (1), Density set the lifted object belongs to (1), Stimulus identifier; Number identifying each stimulus (1), Mass of lifted stimulus (1), Volume of the lifted object in cm3 (1), Density of the lifted object in g/cm3 (1), Magnitude Estimate; Estimated heaviness of the lifted object (1)
MD5 Hash 87dd777babd4037900403b167a18faf7
  
Beschreibung Forschungsdatensatz zu Experiment 2 (1)
Dateiname wfcn13ma18_fd2_1.txt
Inhalt 3600 Fälle, 9 Variablen
Datenpunkte 3600*9 = 32400 Datenpunkte
Variablen Participant number (1), Grip typ consition (1), Block number (repetition) (1), Density set the lifted object belongs to (1), Stimulus identifier; Number identifying each stimulus (1), Mass of lifted stimulus (1), Volume of the lifted object in cm3 (1), Density of the lifted object in g/cm3 (1), Magnitude Estimate; Estimated heaviness of the lifted object (1)
MD5 Hash 8c0e0df22b7e275d16ab7a0d16b97c99
  
Beschreibung Forschungsdatensatz zu Experiment 2 (2)
Dateiname wfcn13ma18_fd2_2.txt
Inhalt 6400 Fälle, 9 Variablen
Datenpunkte 6400*9 = 57600 Datenpunkte
Variablen Participant number (1), Experimental number (1), Grip typ consition (1), Density set the lifted object belongs to (1), Block number (repetition) (1), Comparison identifier; Number identifying each comparison stimulus (1), Volume of the lifted object in cm3 (1), Position of the standard stimulus (1), Participants' response (2-alternative forced choice / 2AFC) (1)
MD5 Hash 87eab812124420cd07cc3929195e1277
  
Beschreibung Forschungsdatensatz zu Experiment 3
Dateiname wfcn13ma18_fd3.txt
Inhalt 4600 Fälle, 9 Variablen
Datenpunkte 4600*9 = 41400 Datenpunkte
Variablen Participant number (1), Experimental number (1), Grip typ consition (1), Density set the lifted object belongs to (1), Block number (repetition) (1), Comparison identifier; Number identifying each comparison stimulus (1), Mass of the comparison stimulus in g (1), Position of the standard stimulus (1)
MD5 Hash 0ec2a84e3911f86a1c5ff2e0f5164fcf
  

Top

Beschreibung der sonstigen Materialien

Beschreibung Dateiname
Kodebuch zum Forschungsdatensatz wfcn13ma18_fd1.txt wfcn13ma18_kb1.txt
Kodebuch zum Forschungsdatensatz wfcn13ma18_fd2_2.txt wfcn13ma18_kb2_2.txt
Kodebuch zum Forschungsdatensatz wfcn13ma18_fd3.txt wfcn13ma18_kb3.txt
Kodebuch zum Forschungsdatensatz wfcn13ma18_fd2_1.txt wfcn13ma18_kb2_1.txt

Top

Unmittelbar auf den Datensatz bezogene Veröffentlichungen

Unmittelbar auf den Datensatz bezogene Veröffentlichungen
Wolf. C., Bergmann Tiest, W.M., & Drewing K. (2018). A mass-density model can account for the size-weight illusion. Manuscript accepted for publication in PLOS One.

Top

Daten bestellen



Weitere Informationen

Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID)
Forschungsdatenzentrum für die Psychologie
Universitätsring 15
54296 Trier
Telefon: +49 (0)651 201-2062
Fax: +49 (0)651 201-2071



http://www.zpid.de

Anfahrtspläne


Kontakt und Funktionen