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Menschliche auditive Verarbeitung beruht auf der Präaktivierung geräuschspezifischer Aktivierungsmuster im Gehirn. Forschungsdaten einer EEG-Studie.

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Forschende

Name
SanMiguel, Iria
Widmann, Andreas
Bendixen, Alexandra
Trujillo-Barreto, Nelson
Schröger, Erich

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Informationen zum Datensatz

Titel Menschliche auditive Verarbeitung beruht auf der Präaktivierung geräuschspezifischer Aktivierungsmuster im Gehirn. Forschungsdaten einer EEG-Studie.
Titel, englisch Human Auditory Processing Relies on Preactivation of Sound-Specific Brain Activity Patterns. Research data from an EEG study.
Zitation SanMiguel, I., Widmann, A., Bendixen, A., Trujillo-Barreto, N., & Schröger, E. (2014). Menschliche auditive Verarbeitung beruht auf der Präaktivierung geräuschspezifischer Aktivierungsmuster im Gehirn. Forschungsdaten einer EEG-Studie. (Version 1) [Files auf DVD]. Trier: Psychologisches Datenarchiv PsychData des Leibniz-Zentrums für Psychologische Information und Dokumentation ZPID. https://doi.org/10.5160/psychdata.slia09hu07
Sprache der Variablendokumentation Englisch
Verantwortlichkeit für die Datenerhebung SanMiguel, Iria; Widman, Andreas; Bendixen, Alexandra; Trujillo-Barreto, Nelson; Schröger, Erich
Ende der Erhebung 2009
Veröffentlichung des Datensatzes 2014
Datensatz ID slia09hu07
Studienbeschreibung Die erstaunlichen Fähigkeiten des Menschen, eine Unmenge sensorischer Informationen richtig zu interpretieren, können nicht ausreichend erklärt werden, wenn man Wahrnehmung als passiven Prozess betrachtet. Aktuelle theoretische und computationale Modelle gehen davon aus, dass das menschliche Gehirn eintreffende Reize antizipieren muss, um zu einer sinnvollen und kohärenten Wahrnehmung in der Lage zu sein. Aber wie werden eintreffende Stimuli im Gehirn antizipiert? In der vorliegenden Studie wurde die neuronale Repräsentation der Prädiktion durch das Ausbleiben eines antizipierten sensorischen Reizes aufgedeckt. Die elektophysiologischen Gehirnsignale zeigten, dass wenn für einen Reiz eine hohe Vorhersagbarkeit vorliegt, ein Template für den antizipierten Stimulus im Gehirn aktiviert wird, bevor der Stimulus wahrgenommen wird.
Studienbeschreibung, englisch The remarkable capabilities displayed by humans in making sense of an overwhelming amount of sensory information cannot be
explained easily if perception is viewed as a passive process. Current theoretical and computational models assume that to achieve
meaningful and coherent perception, the human brain must anticipate upcoming stimulation. But how are upcoming stimuli predicted
in the brain? We unmasked the neural representation of a prediction by omitting the predicted sensory input. Electrophysiological brain
signals showed that when a clear prediction can be formulated, the brain activates a template of its response to the predicted stimulus
before it arrives to our senses.
Hypothesen -
Keyphrase registration of neural representations of predicted stimuli using event-related potentials elicited by sounds and omissions of sounds, 20 persons aged 20-30, primary data
Förderung DFG Reinhart-Koselleck Projekt SCHR 375/20 "Predictive Modelling in Audition"
Güte -

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PSYNDEX Klassifikation & Schlagwörter

Klassifikation, deutsch Auditive Wahrnehmung und Sprachwahrnehmung
Physiologische Psychologie und Neurowissenschaften
Klassifikation, englisch Auditory & Speech Perception
Physiological Psychology & Neuroscience
Schlagwörter, deutsch Auditive Wahrnehmung
Auditiv evozierte Potenziale
Vorhersage
Kognitive Prozesse
Experimentelle Methode
Elektroenzephalographie
Datensammlung
Schlagwörter, englisch Auditory Perception
Auditory Evoked Potentials
Prediction
Cognitive Processes
Electroencephalography
Data Collection

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Beschreibung der Methode

Forschungsform Experimentaldaten
Klassifikation der Erhebung Experimentelles Design, Laborexperiment
Erhebungsinstrument Gemessen wurden ereigniskorrelierte Potentiale, die von Klick-Geräuschen bzw. dem Ausbleiben dieser Geräuschen erzeugt wurden. In unterschiedlichen Bedingungen wurden die Geräusche entweder von den Versuchspersonen selbst durch Knopfdruck erzeugt oder extern produziert, während die Versuchspersonen passiv zuhörten. Das Ausbleiben der Töne erfolgte entweder häufig (50%) oder selten (12%). Analysiert wurden ERPs im Zeitfenster des auditiven N1, für das auch inverse Quellenlokalisation mittels VARETA (variable resolution electromagnetic tomography; Bosch-Bayard et al. 2001) durchgeführt wurden. Detailierte Informationen finden sich in SanMiguel et al. (2013)
Datenerhebungsmethode Anwesenheit eines Versuchsleiters
- Einzelvorgabe
- computergestützt
- spezielle Apparaturen oder Messinstrumente, und zwar EEG Aufzeichnung
Zeitdimension einmalige Erhebung
Erhebungszeitraum -
Besonderheiten -
Population Gesunde junge Erwachsene
Untersuchungseinheit Individuen
Stichprobe Anfallende Zufallsstichprobe
Probandenrekrutierung Versuchsteilnehmer stammten aus der internen Versuchspersonendatenbank der Arbeitsgruppe Biocog, Universität Leipzig. Für die Versuchsteilnahme wurden entweder Versuchspersonenstunden vergeben oder es erfolgte eine finanzielle Vergütung.
Stichprobengröße 19 Individuen
Rücklauf/ Ausfall Wegen schlechter Signalqualität wurde die Datenerfassung bei Versuchsperson (VPN) 19 abgebrochen (ursprünglich hatten 20 Versuchspersonen am Experiment teilgenommen). Die Daten der VPN 2 und 6 wurden wegen exzessiver Alpha-Wellen von weiteren Analysen ausgeschlossen.
Geschlechtsverteilung 57,9 % weibliche Probanden (n=11)
42,1 % männliche Probanden (n=8)
Altersverteilung 20-30 Jahre
Sondergruppen -
Land Deutschland
Region -
Stadt Leipzig
Variablen Versuchspersonenkennung
Elektrodenableitungen
Informationen zur Erhebung (Datum, Uhrzeit, zusätzliche Bemerkungen)
Informationen zu den Versuchspersonen (Geschlecht, Alter, Händigkeit, Sehhilfe, Hörschwelle)
Reihenfolge der Versuchsbedingungen (Ausbalancierung)

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Datenstatus

Datenstatus Vollständiger Datensatz
Ursprungsaufzeichnungen Individuelle Signalaufzeichnungen (ERP) bei computergestützter Erhebung (personbezogene Datenfiles). Detaillierte Beschreibung in SanMiguel et al. (2013, S. 8634, "Electroencephalogram acquisition")
Verarbeitung Als Ursprungsaufzeichnungen liegen kontinuierliche Aufzeichnungen des EEGs vor.
Die Übertragung der Ursprungsaufzeichnungen in eine Datenmatrix wird beschrieben in SanMiguel et al. (2013, S. 8634, "EEG Preprocessing" & "Event-related potential analysis").

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Beschreibung der bereitgestellten Daten

Beschreibung Forschungsdaten (aufbereitete Datenmatrix für die statistische Analyse) der Studie
Dateiname slia09hu07_fd1.txt
Inhalt 17 Probanden, 2377 Variablen
Datenpunkte 17*2377= 40409 Datenpunkte
Variablen subject identification number (1); EEG recordings for 6 time windows and 64 electrode labels and left vs right hand button press ...and 50% probability omission (6*64*2=768), ... 12% probability omission (6*64*2=768), ... motor only control condition (6*64*2=768), EEG recordings of left temporal (average of FT7, FC5, T7, C5), right temporal (average of FT6, FC8, T8, C6), central (average of Fz, FCz, Cz) for the time windows O1, O2, N1, N2 and left vs right hand button press ...and motor control condition (3*4*2=24), ... and 50 % probability omission (3*4*2=24), ...and 12 % probability omission (3*4*2=24)
MD5 Hash 9dffb0435a324337d62fc40b722affe2
  
Beschreibung Forschungsdaten: Informationen zu den Versuchspersonen
Dateiname slia09hu07_fd2.txt
Inhalt 19 Probanden, 10 Variablen
Datenpunkte 19*10=190 Datenpunkte
Variablen subject code (1), date (1), time (of day) (1), age (1), gender (1), handedness (1), visual correction (1), auditory threshold (1), counterbalancing (1), additional observations (1)
MD5 Hash 3267f1aa3cb1b4bcc1f2dbfebc1b3dc8
  

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Beschreibung der sonstigen Materialien

Beschreibung Dateiname
Englisches Kodebuch zum Forschungsdatensatz slia09hu07_fd1.txt slia09hu07_kb1.txt
Englisches Kodebuch zu slia09hu07_fd2.txt, Forschungsdatendatei mit Angaben zu den Versuchspersonen slia09hu07_kb2.txt
EEG-Aufzeichnungen: 19 Ordner (entsprechend 19 Versuchspersonen). Jeder Ordner enthält 6 Brain Vision Dateien mit den EEG-Aufzeichnungen eeg.zip
Beschreibung der Ordner- und Dateieninhalte von eeg.zip slia09hu07_fileDescription.txt
Beschreibungen der Versuchsblöcke und Triggersignale slia09hu07_codebook.txt

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Unmittelbar auf den Datensatz bezogene Veröffentlichungen

Unmittelbar auf den Datensatz bezogene Veröffentlichungen
SanMiguel, I., Widmann, A., Bendixen, A., Trujillo-Barreto, N., & Schröger, E. (2013). Hearing silences: Human auditory processing relies on pre-activation of sound-specific brain activity patterns. Journal of Neuroscience, 33 (20), 8633-8639. Datensatz 0267743

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Weiterführende Literatur

Weiterführende Literatur
Bosch-Bayard, J., Valdés-Sosa, P., Virues-Alba, T., Aubert-Vázquez, E., John, E.R., Harmony, T., Riera-Díaz, J., Trujillo-Barreto, N. (2001). 3D statistical parametric mapping of EEG source spectra by means of variable resolution electromagnetic tomography (VARETA). Clinical Electroencephalography, 32 (2), 47–61.

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Weitere Informationen

Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID)
Forschungsdatenzentrum für die Psychologie
Universitätsring 15
54296 Trier
Telefon: +49 (0)651 201-2062
Fax: +49 (0)651 201-2071



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