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Altern und Lebenserfahrung im Erwachsenenalter (ALLEE): Forschungsdaten

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Forschende

Name
Baltes, Margret
Lang, Frieder

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Informationen zum Datensatz

Titel Altern und Lebenserfahrung im Erwachsenenalter (ALLEE): Forschungsdaten
Titel, englisch Aging and life experience in adulthood. Research data.
Zitation Baltes, M., & Lang, F. (2012). Altern und Lebenserfahrung im Erwachsenenalter (ALLEE): Forschungsdaten (Version 1) [Files auf CD-ROM]. Trier: Psychologisches Datenarchiv PsychData des Leibniz-Zentrums für Psychologische Information und Dokumentation ZPID. https://doi.org/10.5160/psychdata.lgfr97al01
Sprache der Variablendokumentation Deutsch
Verantwortlichkeit für die Datenerhebung Baltes, Margret M.; Lang, Frieder R.
Ende der Erhebung 1999
Veröffentlichung des Datensatzes 2012
Datensatz ID lgfr97al01
Studienbeschreibung In dem Forschungsprojekt wurde die empirische Brauchbarkeit des Metamodells der "Selektiven Optimierung mit Kompensation" (SOK, Baltes, 1998; Baltes & Carstensen, 1999) untersucht. Es wurde geprüft, inwieweit der Einsatz von Selektion, Optimierung und Kompensation mit einer verbesserten Anpassungsfähigkeit des Individuums einhergeht. Insgesamt nahmen 480 Erwachsene im Alter zwischen 20 und 90 Jahren (geschichtet nach Alter und Geschlecht) an der Untersuchung teil.
Im SOK-Modell wird postuliert, dass Individuen die Strategien der Selektion, Optimierung und Kompensation einsetzen, um sich an altersbezogene Veränderungen anzupassen. Das SOK-Modell besteht aus drei Komponenten (Baltes & Carstensen, 2003): Selektion beschreibt eine zielabhängige Einengung von Lebens- oder Funktionsbereichen. Zwei Formen der Selektion werden unterschieden (Freund & Baltes, 2000): Elektive Selektion bezieht sich auf eine willkürliche, selbstregulierte Auswahl von Zielen oder Funktionsbereichen, während verlustbasierte Selektion eine Auswahl von Zielen (Funktionsbereichen) als Reaktion auf innere oder äußere Umstände darstellt. Optimierung meint die Verfeinerung und Verbesserung von Ressourcen in ausgewählten Funktionsbereichen. Kompensation wird grundsätzlich als Reaktion auf tatsächliche oder antizipierte Verlustereignisse aufgefasst und bezieht sich auf den Einsatz neuer und alternativer Mittel zur Erreichung eines Zieles.

Im Rahmen des Forschungsprojektes kamen verschiedene Erhebungsverfahren zum Einsatz, unter anderem Verfahren zur Erfassung von psychischem Wohlbefinden, Einsamkeit, sozialen Motiven, Lebensinvestment, Affektivität, Gesundheitszustand, kognitiver Leistungsfähigkeit und sozialer Beziehungen. Zur Erfassung der Komponenten des SOK-Modells wurde ein eigens entwickelter Fragebogen verwendet und geprüft (Baltes et al., 1999). Es zeigte sich eine gute Reliabilität und Konstruktvalidität des Fragebogens, der sich damit zur Erfassung der psychischen Adaptivität über eine breite Altersspanne hinweg als geeignet erweist. Darüber hinaus zeigte sich, dass alte Erwachsene häufiger als junge und mittelalte Erwachsene elektive Selektion nutzten, aber seltener verlustbasierte Selektion, Optimierung und Kompensation. Diese Altersunterschiede standen in Zusammenhang mit der Verfügbarkeit von Ressourcen: So setzten gesunde, kognitiv funktionstüchtige, emotional stabile und sozial gut eingebundene Erwachsene, häufiger Strategien der verlustbasierten Selektion, Optimierung und Kompensation ein als Erwachsene, die nur über geringe Ressourcen verfügten.

Die Ergebnisse des Forschungsprojektes sind konsistent mit grundlegenden Annahmen des Modells der Selektiven Optimierung mit Kompensation für den Bereich des allgemeinen Lebensmanagements und der Regulation der sozialen Integration im Erwachsenenalter. Die Befunde zeigen, dass über Einflüsse biologischer, psychologischer und sozialer Ressourcen hinaus, Individuen entwicklungsbezogene Herausforderungen besser meistern können, wenn sie Komponenten des Metamodells der Selektiven Optimierung mit Kompensation einsetzen.
Studienbeschreibung, englisch In this research project the empirical usefulness of the metamodel "Selektiven Optimierung mit Kompensation " (SOK; or selective optimization with compensation, SOC, Baltes, 1998; Baltes & Carstensen, 1999) was examined. It was analyzed whether the use of selection, optimization, and compensation is associated with an improved adaptability of the individual. A total of 480 adults aged 20-90 years (stratified by age and gender) took part in the investigation.
The SOC model posits that individuals use the strategies of selection, optimization, and compensation to adjust to age-related changes. The SOC model consists of 3 components (Baltes & Carstensen, 2003): Selection describes a goal-dependent constriction of life- or functional areas. Two forms of selection can be distinguished (Freund & Baltes, 2000): Elective selection refers to an arbitrary, self-regulated selection of goals or functional areas while loss-based selection is a selection of goals (functional areas) in response to internal or external circumstances. Optimization refers to the refinement and improvement of resources in selected areas of functioning. Compensation is generally regarded as a response to actual or anticipated losses, and refers to the use of new and alternative means of achieving a goal.

As part of the research project different survey methods were used, among them measures of psychological well-being, loneliness, social motives, life investment, affectivity, health, cognitive performance and social relationships. To assess the components of the SOC model a specially developed questionnaire was used and tested (Baltes et al., 1999). A good reliability and construct validity of the questionnaire was shown, proving it capable of capturing psychological adaptability across a wide range of ages. In addition, it was found that older adults used elective selection more frequently than young- and middle-aged adults while rarely using loss-based selection, optimization, and compensation. These age differences were related to resource availability: Healthy, cognitively high functioning, emotionally stable, and socially well-integrated adults with only limited resources at their disposal more often implemented loss-based selection strategies, optimization, and compensation as an adult.

The results of the research project are consistent with basic assumptions of the model of selective optimization with compensation for the area of general life management and regulation of social integration in adulthood. The findings show that beyond the effects on biological, psychological, and social resources, individuals can better cope with development-related challenges if they use components of the metamodel of selective optimization with compensation.
Hypothesen Im Einzelnen lagen die folgenden Fragestellungen zugrunde:
(1) Welche Testeigenschaften hat der Fragebogen zu Selektiver Optimierung mit Kompensation in einer heterogenen Stichprobe von jungen, mittelalten und alten Erwachsenen?
(2) Zeigen sich Altersunterschiede im Einsatz der SOK-Komponenten? In welchem Zusammenhang stehen die SOK-Komponenten hierbei mit Indikatoren des subjektiven Wohlbefindens?
(3) Inwieweit lassen sich die SOK-Komponenten im Rahmen der sozioemotionalen
Selektivitätstheorie spezifizieren und empirisch belegen?
Keyphrase relationship between perceived control over development & subjective well-being across adulthood; total of 480 subjects aged 20-90 years; primary data
Förderung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Güte Aufgrund der nach dem telefonischen Erstkontakt verfügbaren Informationen (Geschlecht, Alter, Bildung, Familienstand, Lebenszufriedenheit, subjektiven Gesundheit) wurden Selektivitätsanalysen nach dem von Lindenberger und Mitarbeitern vorgeschlagenen Verfahren durchgeführt (Lindenberger et al, 1996): Die Teilnehmer der Studie waren im Vergleich zu den Nicht-Teilnehmern gebildeter und zufriedener mit ihrer Gesundheit (Lüdtke, Tomasik & Lang, 2003). Der Einfluss der subjektiven Gesundheit auf die Teilnahme war bei alten Erwachsenen signifikant stärker ausgeprägt als bei jungen Erwachsenen (Lüdtke, Tomasik & Lang,2003). Ein Vergleich der endgültigen Stichprobe mit der Ausgangsstichprobe erbrachte geringfügige signifikante Unterschiede, deren Effektgrößen unterhalb einer Viertel Standardabweichung (d < .25) blieben. Die Effekte befinden sich demnach in der Größenordnung von den von Lindenberger et al. (1996) berichteten Effekten für die Berliner Altersstudie (BASE). Diese Autoren kommen zu dem Schluss, dass dies „angesichts der Größe des Stichprobenausfalls und des hohen Altersdurchschnitts der Teilnehmer (...) ein durchaus zufriedenstellendes Ergebnis“ ist. Die Effekte weisen somit nur auf ein geringes Ausmaß an selektivem Stichprobenausfall hin.

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PSYNDEX Klassifikation & Schlagwörter

Klassifikation, deutsch Psychosoziale Entwicklung und Persönlichkeitsentwicklung
Gerontologie
Klassifikation, englisch Psychosocial & Personality Development
Gerontology
Schlagwörter, deutsch Entwicklungspsychologie
Altersunterschiede
Altersgruppen
Wohlbefinden
Kontrollüberzeugungen
Selbstwirksamkeit
Lebenszufriedenheit
Lebensqualität
Gesundheit
Sozioökonomischer Status
Soziale Unterstützung
Datensammlung
Schlagwörter, englisch Developmental Psychology
Age Differences
Well Being
Internal External Locus of Control
Self-Efficacy
Life Satisfaction
Quality of Life
Health
Socioeconomic Status
Social Support
Data Collection

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Beschreibung der Methode

Forschungsform Befragungsdaten
Klassifikation der Erhebung Gemischtstandardisiertes Erhebungsinstrument
Erhebungsinstrument In dem Projekt kamen zahlreiche Instrumente zum Einsatz, die z.T. bereits im Rahmen der Berliner Altersstudie weiterentwickelt und erprobt worden waren (vgl. Baltes & Lang, 1997). Neben dem Telefoninterview kamen bei der eigentlichen Erhebung 6 Fragebögen zum Einsatz. Die einzelnen Instrumente werden im folgenden in der Reihenfolge aufgelistet, wie sie den Teilnehmern vorgelegt wurden. Die jeweiligen Beschreibungen sind an entsprechender Stelle nachzulesen.

Angaben zur Person: Demographische Angaben, Gesundheitszustand, Lebenszufriedenheit, besonderes Lebensereignis (Lüdtke, Tomasik & Lang, 2003)

Fragebogen A (Selbstbeschreibungen): Deutsche Version der Philadelphia Geriatric Morale Skala (PGCMS; vgl. Lang & Heckhausen, 2001; Lawton, 1975; Smith & Baltes, 1996); Skala zur zeitlichen Zukunftsperspektive (Carstensen & Lang, 1996; Lang & Carstensen, 2002); Soziale Motive Fragebogen (unveröffentlichtes Dokument); Deutsche Version der 8-Item Short Form of the UCLA Loneliness Scale (Smith & Baltes, 1996; Russell et al., 1984); Deutsche Version der RYFF Scale of Psychological Well-Being (vgl. Ryff &Keyes, 1995); deutsche Version des "Personal Control Inventory" von Pulkkinen & Rönkä (1994; Lang, 2000); deutsche Version des "Big Five Inventory" (John, Donahue, & Kentle, 1991; Lang, Lüdtke & Asendorpf, 2001); Erfassung des Lebensinvestment (Staudinger et al., 1996; Staudinger & Fleeson, W., 1995); Positiver Affekt und Negativer Affekt Skala (PANAS; Watson, Clark & Tellegen, 1988; Smith & Baltes, 1996); Fragebogen zu Selektiver Optimierung mit Kompensation (Baltes et al, 1999)

Fragebogen B: Kognitive Leistungsfähigkeit wurde mit drei Skalen zu Wahrnehmungsgeschwindigkeit (Digit Symbol und Digit Letter), Wortflüssigkeit (Wörter mit dem Anfangsbuchstaben „S“ und „Wörter finden“) und dem allgemeinen Wissen erhoben (vgl. Lindenberger & Reischies, 1999).

Fragebogen C (Gesundheit): Deutsche Version des SF-36 Health Survey (Bullinger, Kirchberger, & Ware, 1995); deutsche Version der Symptom Checklist–90–R (SCL-90-R; Derogatis & Cleary, 1977); deutsche Version der Center for Epidemologic Studies–Depression Scale (CES-D; Radloff, 1977); Simple und Tandem Romberg Test (Steinhagen-Thiessen & Borchelt, 1996; vgl. auch Tinetti, 1986 ).

Fragebogen D (Soziale Beziehungen): Fragebogen zu Sozialen Beziehungen (Kahn & Antonucci, 1980, Wagner, Schütze & Lang, 1996).

Fragebogen E: Karten-Lege Technik zur Erfassung von sozialen Zielen und Partnerpräferenzen (Lang & Carstensen, 2002).

Fragebogen F: Yesterday Interview (Baltes et al., 1996)
Datenerhebungsmethode Erhebung in Anwesenheit eines Versuchsleiters
- Einzelvorgabe
- Papier und Bleistift

Zeitdimension einmalige Erhebung
Erhebungszeitraum 1996 bis 1999
Besonderheiten -
Population Berliner Bevölkerung von 20-90 Jahren
Untersuchungseinheit Individuen
Stichprobe Stratifizierte, systematische Stichprobe
Probandenrekrutierung Die Adressen der Teilnehmer wurden zunächst über eine Wahrscheinlichkeitsauswahl aus dem Berliner Einwohnermelderegister gewonnen. Aus jedem Jahrgang der 1907 - 1926, 1932 - 1951 sowie 1957 - 1976 geborenen Männer und Frauen wurden jeweils 50 Adressen gezogen. Alle Adressen wurden in einer erneuten Zufallsprozedur in eine willkürliche Reihenfolge gebracht. Von 1531 aufgrund der Zufallsliste kontaktierten jungen, mittelalten und alten Erwachsenen nahmen 1022 Personen (66.8 %) an einem kurzen Telefoninterview teil. Von diesen wurden in jedem der 60 Geburtsjahrgänge jeweils 8 Männer und 8 Frauen für die Studienteilnahme gewonnen. Diese Strategie führte zu einem "Oversampling", so dass insgesamt 546 Personen an der Studie teilnahmen. Um schliesslich mögliche "Sampling- Effekte zu minimieren, wurden nur die vollständigen Daten der jeweils ersten acht Teilnehmer je Altersjahrgang und Geschlechtsgruppe einbezogen. Damit konnte ein vollständig nach Altersjahrgang und Geschlecht balanciertes Design mit N = 480 (31,4 %)Teilnehmern erreicht werden (jeweils 80 Männer und 80 Frauen im Alter von 20-40 Jahren, 45-65 Jahren, und 70-90 Jahren).

Waren Teilnehmer aus persönlichen Gründen (z. B. Kinderbetreuung, körperliche Behinderung) nicht mobil, wurden sie entweder von einem Interviewer zu Hause besucht (N = 70) oder mit einem Taxi-Dienst gebracht (N = 82). Alle Befragten erhielten DM 50,– für ihre Teilnahme.
Stichprobengröße 480 Individuen
Rücklauf/ Ausfall Die 480 Studienteilnehmer entsprechen 31,3% der insgesamt 1531 Personen, die vor Beginn der Studie kontaktiert worden waren. Von diesen 1531 Personen nahmen 1022 (66,8%) beim Erstkontakt an einem kurzen Telefoninterview teil. Selektivitätsanalysen zeigten geringe Effekte von Stichprobenselektivität (d< 0,25). Die Teilnehmer der Studie waren im Vergleich zu den Nicht-Teilnehmern gebildeter und zufriedener mit ihrer Gesundheit (Lüdtke, Tomasik & Lang, 2003).



Geschlechtsverteilung 50% weibliche Probanden (n=240)
50% männliche Probanden (n=240)
Altersverteilung 20-40 Jahre, 45-65 Jahre und 70-90 Jahre (60 Altersjahrgänge; je Altersjahrgang exakt 8 Teilnehmer: 4 Männer und 4 Frauen)
Sondergruppen -
Land Deutschland
Region -
Stadt Berlin
Variablen Demographische Angaben aus dem Telefoninterview (Teilnahmestatus, Interviewdatum, Geburtsdatum,-ort, Ausbildungsstatus, Berufsstatus, Familienstand )
Gesundheitszustand
Lebenszufriedenheit
Besonderes Lebensereignis in den letzten 12 Monaten
Demographische Angaben (Familienstand, Kinder, Wohnsituation, Berufsstatus, Einkommensstatus)
Philadelphia Geriatric Morale Skala
Skala zur zeitlichen Zukunftsperspektive
Soziale Motive Fragebogen
UCLA Loneliness Scale
RYFF Scale of Psychological Well-Being
Personal Control Inventory
Berufszufriedenheit
Big Five Inventory
Erfassung des Lebensinvestment
Positiver Affekt und Negativer Affekt Skala
Fragebogen zu Selektiver Optimierung mit Kompensation
Wortschatz
Verbal Knowledge Test
Perceptual Speed Test
Short Form Health Survey
Symptom Checklist 90R
Center for Epidemologic Studies–Depression Scale
Romberg-Test
Empfangene Unterstützung
Negativer sozialer Austausch
Zufriedenheit mit sozialen Beziehungen
Soziale Beziehungen (Kreisdiagramm-Verfahren)

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Datenstatus

Datenstatus Auszug aus Datensatz
Ursprungsaufzeichnungen Von Vp oder VL ausgefüllte Fragebogen mit geschlossenen und/oder offenen Antworten

Tonbandmitschnitte (teilweise)

Sonstiges Format, und zwar Kartenlegeaufgaben, Beobachtungsprotokolle (Romberg-Test), Kreisdiagramm-Verfahren, etc.
Verarbeitung Die Angaben der Versuchspersonen wurden unmittelbar nach einfachen Kodiervorschriften in eine maschinenlesbare Form übertragen.
Bereitgestellt wird ein Datensatz lgfr97al01_fd1.txt, der die Forschungsdaten der Angaben zur Person, Fragebogen A, Fragebogen C sowie Fragebogen B ohne die Variablen zum allgemeinen Wissen enthält. Zusätzlich sind aggregierte Variablen des Fragebogens D und andere abgeleitete Variablen enthalten.
Außerdem bereitgestellt wird der Datensatz lgfr97al01_fd2.txt, der die Forschungsdaten des Fragebogens D enthält.
Zu beiden Forschungsdatensätzen werden die zugehörigen Kodebücher bereitgestellt.

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Beschreibung der bereitgestellten Daten

Beschreibung Forschungsdatensatz
Dateiname lgfr97al01_fd1.txt
Inhalt 480 Probanden, 403 Variablen
Datenpunkte 480*403=175680 Datenpunkte
Variablen Versuchspersonenkennung (1 Item), Teilnahmestatus (1 Item), Geschlecht (1 Item), Demographische Angaben aus dem Telefoninterview (16 Items), Gesundheitszustand (1 Item), Lebenszufriedenheit (1 Item), Besonderes Lebensereignis in den letzten 12 Monaten (2 Items), Demographische Angaben (20 Items), Philadelphia Geriatric Morale Skala (15 Items), Skala zur zeitlichen Zukunftsperspektive (10 Items), Soziale Motive Fragebogen (18 Items), UCLA loneliness Scale (8 Items), RYFF Scale of Psychological Well-Being (18 Items), Personal Control Inventory (18 Items), Berufszufriedenheit (1 Item), Big Five Inventory (45 Items), Erfassung des Lebensinvestment (10 Items), Positiver Affekt und Negativer Affekt Skala (20 Items), Fragebogen zu Selektiver Optimierung mit Kompensation (47 Items), Wortschatz (2 Items), Verbal Knowledge Test (1 Item), Perceptual Speed Test (2 Item), Short Form Health Survey (35 Items), Symptom Checklist 90R (12 Items), Center for Epidemologic Studies–Depression Scale (20 Items), Romberg-Test (7 Items), Empfangene Unterstützung (9 Items), Negativer sozialer Austausch (3 Items), Zufriedenheit mit sozialen Beziehungen (3 Items), Soziale Beziehungen (22 Aggregatvariablen), Demografische Angaben (15 abgeleitete Variablen)
MD5 Hash cf0de512f079647ec36ee59966c4a9e5
  
Beschreibung Forschungsdatensatz zum sozialen Netzwerk
Dateiname lgfr97al01_fd2.txt
Inhalt 5843 Netzwerkpartner, 16 Variablen
Datenpunkte 5843*16=93488 Datenpunkte
Variablen Versuchspersonenkennung (Breakvariable) (1 Item) Nennung des Netzwerkpartners (Reihenfolge, Kreis, zusätzlich genannt)(3 Items) Demografische Angaben zum Netzwerkpartner (Alter, Geschlecht) (2 Items) Beziehung zum Netzwerkpartner (1 Item) Beziehungsdauer (2 Items, davon 1 abgeleitete Variable) Erhebungsjahr (1 Item) Einfluss auf/durch den Netzwerkpartner (2 Items) Erhaltene/n Rat/Anerkennung/Zärtlichkeit durch Netzwerkpartner (3 Items) Gegebene Zärtlichkeit an Netzwerkpartner (1 Item)
MD5 Hash 2b316e87d15be0057780a36023f4547f
  

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Beschreibung der sonstigen Materialien

Beschreibung Dateiname
Deutsches Kodebuch zum Forschungsdatensatz lgfr97al01_fd1.txt lgfr97al01_kb1.txt
Deutsches Kodebuch zum Forschungsdatensatz lgfr97al01_fd2.txt lgfr97al01_kb2.txt

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Unmittelbar auf den Datensatz bezogene Veröffentlichungen

Unmittelbar auf den Datensatz bezogene Veröffentlichungen
Lang, F. R., & Carstensen, L. L. (2002). Time counts: Future time perspective, goals and social relationships . Psychology and Aging , 17 , 125-139.Datensatz 0157113
Lang, F. R., & Heckhausen, J. (2001). Perceived control over development and subjective well-being: Differential benefits across adulthood. Journal of Personality and Social Psychology, 81, 509–523. Datensatz 0149538
Lüdtke, O., Tomasik, M., & Lang, F. R. (2003). Teilnahmewahrscheinlichkeit und Stichprobenselektivität in altersvergleichenden Erhebungen. Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, 35 , 171-180.Datensatz 0163930

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Eingesetzte Testverfahren

Eingesetzte Testverfahren
Baltes, M., Maas, I., Wilms, H.-U., & Borchelt, M. (1996). Alltagskompetenz im Alter: Theoretische Ueberlegungen und empirische Befunde. In K. U. Mayer & P. B. Baltes (Hrsg.), Die Berliner Altersstudie (S. 525-542). Berlin: Akademie Verlag. Datensatz 0108571
Baltes, P. B., Baltes, M. M., Freund, A. M., & Lang, F. (1999). The measurement of selection, optimization, and compensation (SOC) by self report: Technical report . Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin: Materialien aus der Bildungsforschung Nr. 66.
Bullinger, M., Kirchberger, I., & Ware, J. (1995). Der deutsche SF-36 Health Survey. Zeitschrift für Gesundheitswissenschaft, 3, 21–36. Datensatz 0091610
Carstensen, L. L., & Lang, F. R. (1996). Future Orientation Scale. Unpublished manuscript, Stanford University.
Derogatis, L. R., & Cleary, P. A. (1977). Confirmation of the dimensional structure of the SCL-90: A study in construct validation. Journal of Clinical Psychology, 33, 981–989.
John, O. P., Donahue, E. M., & Kentle, R. L. (1991). The "Big Five" Inventory - Versions 4a and 54 . University of California, Berkeley: Institute for Personality and Social Research.
Kahn, R.L., & Antonucci, T.C. (1980). Convoys over the life course: Attachment, roles, and social support. In P.B. Baltes & O.G. Brim (Eds.), Life-span development and behavior (pp. 254-283). New York: Academic Press.
Lang, F. R., Lüdtke, O. & Asendorpf, J. B. (2001). Testgüte und psychometrische Äquivalenz der deutschen Version des Big Five Inventory (BFI) bei jungen, mittelalten und alten Erwachsenen. Diagnostica, 47, 111–121. Datensatz 0148446
Lawton, M.P. (1975). The Philadelphia Geriatric Center Morale Scale: A revision. Journal of Gerontology, 30, 85-89.
Lindenberger, U. & Reischies, F. (1999). Limits and potentials of intellectual functioning in old age. In P. B. Baltes & K.U. Mayer (Eds.), The Berlin Aging Study (pp. 329–359). Cambridge: Cambridge University Press. Datensatz 0137248
Moss, M. & Lawton, M.P. (1982). Time budgets of older people: A window on four lifestyles. Journal of Gerontology, 37, 576-582.
Pulkkinen, L. & Rönkä, A. (1994). Personal contol over development, identity formation, and future orientation as components of life orientation: A developmental approach. Developmental Psychology, 30 , 260-271.
Radloff, L. S. (1977). The CES-D Scale: A self-report depression scale for research in the general population. Applied Psychological Measurement,1, 385–401.
Russell, D., Cutrona, C.E., Rose, J., Yurko, K. (1984). Social and emotional loneliness: An examination of Weiss´typology of loneliness. Journal of Personality and Social Psychology, 46, 1313-1321.
Ryff, C.D. & Keyes, C.L.M. (1995). The structure of psychological well-being revisited. Journal of Personality and Social Psychology, 69, 719-727.
Smith, J., & Baltes, P. B. (1996). Altern aus psychologischer Perspektive: Trends und Profile im hohen Alter. In K. U. Mayer & P. B. Baltes (Hrsg.), Die Berliner Altersstudie (S. 221-250). Berlin: Akademie Verlag. Datensatz 0108563
Smith, J., Fleeson, W., Geiselmann, B., Settersten, R., & Kunzmann, U. (1996).Wohlbefinden im hohen Alter: Vorhersagen aufgrund objektiver Lebensbedingungen und subjektiver Bewertung. In K. U. Mayer & P. B. Baltes (Hrsg.), Die Berliner Altersstudie (S. 497-523). Berlin: Akademie Verlag. Datensatz 0108570
Staudinger, U.-M., Freund, A.-M., Linden, M., & Maas, I. (1996). Selbst, Persönlichkeit und Lebensgestaltung im Alter: Psychologische Widerstandsfähigkeit und Vulnerabilität. In K. U. Mayer & P. B. Baltes (Hrsg.), Die Berliner Altersstudie (S. 321-350). Berlin: Akademie Verlag. Datensatz 0108565
Staudinger, U.M., & Fleeson, W. (1995). Life investment in a sample of 20 to 105 year olds. Unveröffentlichtes Manuskript, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin.
Steinhagen-Thiessen, E., & Borchelt, M. (1996). Morbidität, Medikation und Funktionalität im Alter. In K. U. Mayer & P. B. Baltes (Hrsg.), Die Berliner Altersstudie (S. 151-183). Berlin: Akademie Verlag. Datensatz 0108561
Tinettti, M.E. (1986). A performance-oriented assessment of mobility problems in elderly patients. Journal of the American Geriatrics Society, 34, 119-126.
Wagner, M., Schütze, Y., & Lang, F.-R.(1996). Soziale Beziehungen alter Menschen. In K. U. Mayer & P. B. Baltes (Hrsg.), Die Berliner Altersstudie (S. 301-319). Berlin: Akademie Verlag.Datensatz 0108564
Watson, D., Clark, L.A., & Tellegen, A. (1988). Development and Validation of Brief Measures of Positive and Negative Affect: The PANAS Scales. Journal of Personality and Social Psychology, 54, 1063-1070.

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Weiterführende Literatur

Weiterführende Literatur
Baltes, M. M. (1998). The psychology of the oldest-old: The fourth age. Current Opinion in Psychiatry, 11, 411-415.Datensatz 0125211
Baltes, M. M., & Carstensen, L. L. (1999). Social psychological theories and their application to aging: From individual to collective social psychology. In V. L. Bengtson & K. W. Schaie (Eds.), Handbook of theories of aging (pp. 209-226). New York: Springer.
Baltes, M. M., & Lang, F. R. (1997). Everday functioning and successful aging: The impact of resources. Psychology and Aging, 12 , 433-443.
Baltes, M.M., & Carstensen, L. L. (2003). The process of successful aging: Selection, optimization, and compensation. In U. M. Staudinger & U. Lindenberger (Eds.), Understanding human development:Dialogues with lifespan psychology (pp. 81-104). Boston: Kluwer Academic Publishers. Datensatz 0168730
Carstensen, L. L. (1993). Motivation for social contact across the life span. A theory of socioemotional selectivity. In J. Jacobs (Ed.), Nebraska symposium on motivation: Developmental perspectives on motivation (Vol. 40, pp. 209-254). Lincoln: University of Nebraska Press.
Carstensen, L. L., Isaacowitz, D. M., & Charles, S. T. (1999). Taking time seriously: A theory of socioemotional selectivity. American Psychologist, 54, 165-181.
Freund, A. M., & Baltes, P. B. (2002). Life-management strategies of selection, optimization, and compensation: Measurement by self-report and construct validity . Journal of Personality and Social Psychology, 82(4), 642-662.Datensatz 0153255
Heckhausen, J., & Schulz, R. (1995). A life span theory of control. Psychological Review, 102, 284-302.Datensatz 0095580
Lang, F. R. (2000). Endings and continuity of social relationships: Maximizing intrinsic benefits within personal networks when feeling near to death? Journal of Social and Personal Relationships, 17, 157-184.Datensatz 0142260
Lang, F. R., & Baltes, M. M. (1997-a). Being with people and being alone in late life: Costs and benefits for everyday functioning. International Journal of Behavioral Development, 21 , 729-746.Datensatz 0117499
Lang, F. R., & Baltes, M. M. (1997-b). Brauchen alte Menschen junge Menschen? Überlegungen zu den Entwicklungsaufgaben im hohen Lebensalter. In L. Krappmann & A. Lepenies (Hrsg.), Alt und Jung: Spannung und Solidarität zwischen den Generationen (S. 161-184). Frankfurt/M.: Campus.Datensatz 0121959
Lang, F. R., & Carstensen, L. L. (1998). Social relationships and adaptation in late life. In A. S. Bellack & M. Hersen (Eds.), Comprehensive Clinical Psycholog y (Vol. 7, pp. 55-72). Oxford: Pergamon.
Lang, F. R., Rieckmann, N., & Baltes, M. M. (2002). Adapting to aging losses: Do resources facilitate strategies of selection, compensation, and optimization in everyday functioning? Journals of Gerontology: Psychological Sciences and Social Sciences, 57B(6), 501-509.Datensatz 0160227
Lang, F. R., Staudinger, U. M., & Carstensen, L. L. (1998). Perspectives on socioemotional selectivity in late life: How personality and social context do (and do not) make a difference Journals of Gerontology: Psychological Sciences, 53B, P21-P30.Datensatz 0119446
Lindenberger, U., Gilberg, R., Pötter, U., Little, T., & Baltes, P. B. (1996). Stichprobenselektivität und Generalisierbarkeit der Ergebnisse der Berliner Altersstudie. In K. U. Mayer & P. B. Baltes (Hrsg.), Die Berliner Altersstudie (S. 85-108). Berlin: Akademie Verlag.Datensatz 0105004

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