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Fragebogen zur Lebenszufriedenheit FLZ. Primärdaten der Normierungsstichprobe 1994.

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Forschende

Name
Fahrenberg, Jochen
Myrtek, Michael
Brähler, Elmar
Schumacher, Jörg

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Informationen zum Datensatz

Titel Fragebogen zur Lebenszufriedenheit FLZ. Primärdaten der Normierungsstichprobe 1994.
Titel, englisch Life Satisfaction Questionnaire. Primary data from the standardization sample 1994.
Zitation Fahrenberg, J., Myrtek, M., Brähler, E., & Schumacher, J. (2010). Fragebogen zur Lebenszufriedenheit FLZ. Primärdaten der Normierungsstichprobe 1994. (Version 1) [Files auf CD-ROM]. Trier: Psychologisches Datenarchiv PsychData des Leibniz-Zentrums für Psychologische Information und Dokumentation ZPID. https://doi.org/10.5160/psychdata.fgjn94fr12
Sprache der Variablendokumentation Deutsch
Verantwortlichkeit für die Datenerhebung Unabhängiger Service für Umfragen, Methoden und Analysen Berlin (USUMA)
Ende der Erhebung 1994
Veröffentlichung des Datensatzes 2010
Datensatz ID fgjn94fr12
Studienbeschreibung Der Fragebogen zur Lebenszufriedenheit FLZ wurde auf der Basis einer 1994 durchgeführten Erhebung bei 2870 Bewohnern der alten und neuen Bundesländer im Alter von 14 bis 92 Jahren rekonstruiert und normiert. Mit insgesamt 70 Items erfasst der FLZ die individuelle Zufriedenheit in 10 Lebensbereichen: (1) Gesundheit, (2) Arbeit und Beruf, (3) Finanzielle Lage, (4) Freizeit, (5) Ehe und Partnerschaft, (6) Beziehung zu den eigenen Kindern, (7) Eigene Person, (8) Sexualität, (9) Freunde, Bekannte, Verwandte, (10) Wohnung. Aus den Skalenwerten wird ein Index der globalen Lebenszufriedenheit gebildet, doch wurden nur die Skalenwerte 1, 3, 4, 7 bis 10 summiert, da bei relativ vielen Personen die Skalen Arbeit und Beruf, Ehe und Partnerschaft sowie Beziehung zu den eigenen Kindern unbeantwortet blieben. Die Skalenwerte des FLZ repräsentieren die individuellen Bewertungen der vergangenen und gegenwärtigen Lebensbedingungen und der Zukunftsperspektive. Die Differenzierung in zehn Bereiche wurde deduktiv vorgenommen und dann faktorenanalytisch in den Selbstbeurteilungen der Durchschnittsbevölkerung belegt.
Der standardisierte Fragebogen ermöglicht es, die individuelle Zufriedenheit in zehn Lebensbereichen zu erfassen und mit bevölkerungsrepräsentativen Normen zu vergleichen. Der FLZ kann in der klinischen Diagnostik und bei anderen Aufgaben des psychologischen Assessment eingesetzt werden, um die globale und die bereichsspezifische Lebenszufriedenheit zu erfassen. Die Lebenszufriedenheit kann unter anderem für das Krankheitserleben und das Krankheitsverhalten sowie für den Rehabilitationsverlauf wichtig sein.
Im Testmanual (Fahrenberg, Myrtek, Schumacher & Brähler, 2000) sind – nach einer theoretischen Übersicht mit neueren Untersuchungsergebnissen – ausführlich die Datenerhebung, die Skalenkonstruktion und weitere Befunde dargestellt. Die vom Unabhängigen Service für Umfragen, Methoden und Analysen Berlin (USUMA) durchgeführte Erhebung enthielt eine Anzahl soziodemographischer und psychologischer Informationen, deren Beziehungen zu den FLZ-Skalen analysiert wurden. Darüber hinaus umfasste das Projekt weitere Fragebogen, deren Ergebnisse im Testmanual und in weiteren Publikationen berichtet wurden.
Die endgültige Fassung des Fragebogens zur Lebenszufriedenheit FLZ war eine Gemeinschaftsarbeit der Forschungsgruppe Psychophysiologie, Psychologisches Institut der Universität Freiburg, und der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Universitätsklinikum Leipzig. Vorausgegangen war ein Forschungsprojekt über die psychologische und medizinische Rehabilitation von Herz-Kreislauf-Patienten (Fahrenberg, Myrtek, Wilk & Kreutel, 1986). Erst die Repräsentativerhebung 1994 (Brähler & Richter, 1995; Schumacher, Laubach & Brähler, 1995, Schumacher, Wilz & Brähler, 1997) schuf die breite empirische Basis für die Überprüfung der Skalenkonstruktion und für die Normierung. Außerdem wurden die zwei Skalen Freunde, Bekannte, Verwandte und Wohnung hinzugefügt (Schumacher et al., 1995).
Die 1986 gewählte Bezeichnung Fragebogen zur Lebenszufriedenheit FLZ wurde für die Publikation der erweiterten Fassung beibehalten, obwohl es inzwischen einen anderen Fragebogen mit demselben Namen gibt (Henrich & Herschbach, 2000; Herschbach, 1999).
Der vorliegende Datensatz umfasst die Normierungsdaten des FLZ, jedoch nicht die Daten der anderen eingesetzten Erhebungsverfahren.
Studienbeschreibung, englisch The Fragebogen zur Lebenszufriedenheit (FLZ, Life Satisfaction Questionnaire) was reconstructed and standardized on the basis of a 1994 survey of 2,870 residents (aged 14-92 years old) of the old and new German states (i.e., former West and East Germany, respectively). With a total of 70 items, the FLZ measures individual satisfaction in 10 areas of life: (1) health, (2) work and career, (3) financial situation, (4) recreation, (5) marriage and partnership, (6) relationship with own children, (7) own self, (8) sexuality, (9) friends, acquaintances, relatives, (10) housing. An index of global life satisfaction is formed from the scale values, but only the scale values 1, 3, 4, and 7 to 10 were summed up because relatively many people left the questions to the scales concerning work and career, marriage and partnership, and relationship to their own children unanswered. The values of the FLZ scales represent the individual evaluations of past and present living conditions and future prospects. Following the deductive differentiation in 10 areas, these were then demonstrated factor analytically in the self-assessments of the general population.
This standardized questionnaire makes it possible to capture individual satisfaction in 10 areas of life and then compare these with representative population norms. The FLZ can be used in clinical diagnosis and other tasks of psychological assessment to assess global and domain-specific life satisfaction. Life satisfaction can influence, among other things, experiences of illness, illness behavior, and rehabilitation processes.
The test manual (Fahrenberg, Myrtek, Schumacher, & Brähler, 2000) provides, following a theoretical overview of recent research findings, a detailed description of data collection, the construction of the scales, and further results. A survey conducted by the Unabhängigen Service für Umfragen, Methoden und Analysen Berlin (USUMA; the Independent Service for Survey Research and Methodology Berlin) assessed a number of sociodemographic and psychological variables, and the relationship between these variables and the FLZ was analyzed. In addition, the project consists of other questionnaires, the results of which are reported in the test manual and in other publications.
The final version of the life satisfaction questionnaire FLZ was a collaborative effort between the Psychophysiology Research Group, Institute of Psychology, University of Freiburg, and the Department of Medical Psychology and Medical Sociology, University of Leipzig. This was preceded by a research project on the psychological and medical rehabilitation of cardiovascular patients (Fahrenberg, Myrtek, Wilk, & Kreutel, 1986). The broad empirical basis for reviewing the scale construction and standardization was first achieved with the 1994 survey sample (Brähler & Richter, 1995; Schumacher, Laubach, & Brähler, 1995; Schumacher, Wilz, & Brähler, 1997). In addition, the two scales measuring friends/acquaintances/relatives and housing were added (Schumacher et al., 1995).
The title of the FLZ questionnaire, chosen in 1986, has been retained for the publication of the other versions, although there are other questionnaires that exist with the same name (Henrich & Herschbach, 2000; Herschbach, 1999).
This record includes the normative data of the FLZ, but not data from the other survey measures.
Hypothesen Die Prüfung bestimmter Hypothesen war nicht beabsichtigt. An den erweiterten Itempool waren jedoch Erwartungen geknüpft, dass es gelingt, die bisherigen 8 Skalen zu reproduzieren und die 2 zusätzlichen Skalen für die Lebensbereiche Freunde, Bekannte, Verwandte und Wohnung zu entwickeln.
Keyphrase test standardization of "Fragebogen zur Lebenszufriedenheit" (FLZ), life satisfaction questionnaire, representative sample of 2870 Germans aged 14 years and older, primary data
Förderung -
Güte Insgesamt 177 Fälle der 3047 Personen umfassenden Erhebung mussten wegen einer zu hohen Anzahl fehlender Daten, d.h. mehr als einem fehlenden Item pro Skala bzw. bei einem fehlenden Skalenwert (ausgenommen die Skalen ARB, EHE und KIN), eliminiert werden, so dass die verbleibende Stichprobe einen Umfang von N=2870 hat. Ein statistischer Vergleich zwischen den 177 Personen mit unvollständigen Datensätzen und den 2870 Personen der hier verwendeten Normierungsstichprobe ergab einige sehr signifikante Mittelwertunterschiede. Die Gruppe der Ausgeschiedenen war deutlich älter, hatte überproportional mehr Frauen, eine längere Dauer der Ehe/Partnerschaft und ein geringeres Einkommen. Der erhaltene Datensatz der 2870 Personen wird dennoch als eine praktisch bevölkerungsrepräsentative Stichprobe angesehen. Die Repräsentativerhebung kann insgesamt als erfolgreich angesehen werden – mit den nötigen Vorbehalten, denn über Präselektionseffekte, über Anzahl und Motive von Teilnehmern und Verweigern, über die speziellen Gründe für größere Auslassungen und für das Fehlen einzelner Daten sowie über spezielle Bedingungen des Interviews ist nichts bekannt.
Im Testmanual sind die wichtigsten sozioökonomischen und anderen Statusmerkmale der Normstichprobe aufgeführt. Die Merkmalsverteilungen der Repräsentativerhebung können mit ähnlichen Erhebungen verglichen werden, um die Zuverlässigkeit einzuschätzen. Geeignet sind u.a. die beiden vom Institut für Demoskopie IfD durchgeführten Erhebungen zur Revision und Normierung des Freiburger Persönlichkeitsinventars (Fahrenberg, Hampel & Selg, 2010; Datenerhebung 1982 und 1999) und der Freiburger Beschwerdenliste FBL-R (Fahrenberg, 1994; Datenerhebung 1993). Diese Primärdaten sind unter den Kennungen fgjn82fr19, fgjn99fr19 und fgjn93fr19 archiviert. Die z.T. unterschiedlichen Kategorisierungen der Merkmale müssen beachtet werden.

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PSYNDEX Klassifikation & Schlagwörter

Klassifikation, deutsch Klinische Psychodiagnostik
Gesundheitspsychologische Tests
Klassifikation, englisch Clinical Psychological Testing
Health Psychology Testing
Schlagwörter, deutsch Klassische Testtheorie
Fragebögen
Rating-Skalen
Testnormen
Klinische Psychologie
Lebenszufriedenheit
Lebensqualität
Wohlbefinden
Datensammlung
Schlagwörter, englisch Classical Test Theory
Questionnaires
Rating Scales
Test Norms
Clinical Psychology
Life Satisfaction
Quality of Life
Well Being
Data Collection

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Beschreibung der Methode

Forschungsform Testdaten
Klassifikation der Erhebung Normiertes Testverfahren
Erhebungsinstrument Erste Methodenstudie
In einer ersten Methodenstudie an Herz-Kreislauf-Patienten während des Rehabilitationsverlaufs waren neben den 56 Items der ursprünglichen FLZ-Form verschiedene andere Verfahren zum Einsatz gekommen (Fahrenberg et al., 1986). Im Anschluss folgten ein ausführliches Interview der Patienten sowie Fremdbeurteilungen durch die Interviewer. Nur die FLZ-Skalen hatten Veränderungen während des Rehabilitationsverfahrens erfasst. Diese Methodenstudie führte zu der Schlussfolgerung, dass die FLZ-Skalen am besten geeignet waren, die inter- und intraindividuelle Variabilität der Lebenszufriedenheit in standardisierter Weise zu beschreiben. Die heutige Form des Fragebogens zur Lebenszufriedenheit entstand durch Hinzufügen der beiden Skalen (9) Freunde, Bekannte, Verwandte (auch als „Soziale Integration“ bezeichnet) und (10) Wohnung (Schumacher, Laubach & Brähler, 1995). Die Items der anderen acht Skalen wurden nahezu identisch aus der ursprünglichen Version übernommen.

Skalenanalyse
In einem ersten Schritt der testmethodischen Analyse wurden die FLZ-Skalen itemanalytisch, faktorenanalytisch und clusteranalytisch untersucht. Da die Zuordnung der 70 Items zu den 10 Skalen inhaltlich festliegt, kann es nicht um eine Konstruktion von neuen Skalen gehen, sondern um eine methodische Überprüfung.
Bei der Faktorenanalyse der Items wurden zum Vergleich zwei Wege beschritten: die Faktorisierung der 70 Items aufgrund einer missing-data Korrelationsmatrix mit allen Personen und die Faktorisierung der 49 Items der sieben Skalen mit vollem Stichprobenumfang. Die Faktorenanalysen wurden mit der Hauptkomponentenmethode (Kommunalität 1, Varimax-Rotation) anhand einer separat berechneten missing data Korrelationsmatrix durchgeführt. Verwendet wurden Programme aus dem SAS/STAT (SAS Institute Inc. 1996), u.a. proc cluster, proc corr, proc factor, proc glm, proc means, proc reg. sowie spezielle Programme. Auch bei den anschließenden Itemanalysen, Korrelationsrechnungen und Varianzanalysen wurden keine fehlenden Daten ersetzt, sondern je nach Analyse mit der reduzierten Personenzahl (paarweiser Ausschluss) gearbeitet. Abweichungen zwischen einzelnen Resultaten können durch Unterschiede der Methoden, der einzelnen Algorithmen (proc-Anweisungen im SAS bzw. SPSS) und durch Unterschiede der missing-data-Behandlung bedingt sein. – Die Faktorenanalyse und die vergleichend durchgeführte Clusteranalyse nach Wards Verfahren (Minimum Variance Cluster Analysis) bestätigen eindeutig die Zuordnung der Items zu ihren Skalen (siehe Fahrenberg et al., 2000, S. 32-33).
Es liegen aufgrund einer bevölkerungsrepräsentativen Erhebung Normen von 2870 Personen vor. Die Normen sind nach Geschlechtszugehörigkeit und sieben Altersgruppen gegliedert.
Der FLZ hat als standardisierter Fragebogen eine hohe Durchführungs- und Auswertungs-Objektivität sowie Reliabilität. Die an der Normierungsstichprobe berechneten Konsistenzkoeffizienten (Cronbach's Alpha) liegen zwischen 0.82 und 0.94.

Validität
Mehr als bei vielen anderen Fragebogen muss hier die Bedeutung der inhaltlichen und logischen Validität unterstrichen werden. Da es sich immer um eine subjektive Bilanzierung handelt, ist kaum zu begründen, wie diese Selbstbeurteilungen am Verhalten einer Person, an ihren objektiven Lebensbedingungen oder am Urteil von Bezugspersonen gemessen werden können.
Im Testmanual sind die zahlreichen Beziehungen zwischen FLZ-Skalen und soziodemographischen Merkmalen sowie zu den anderen Fragebogenskalen dargestellt. Zwischen FLZ-Skalenwerten und Persönlichkeitsmerkmalen wie Emotionalität (FPI-R), sozialer Resonanz, positiver Grundstimmung und sozialer Potenz (GT), mit der Häufigkeit körperlicher Beschwerden (FBL-R, GBB), dem erinnertem Erziehungsstil der Eltern (FEE) und der Ausprägung interpersonaler Probleme (IIP) bestehen deutliche Zusammenhänge. Weiterhin gibt es Korrelationen mit sozialer Schicht, körperlichen Beschwerden, Schlafstörungen, Krankenhaus- und Kuraufenthalten, Zahl der Operationen, Arztbesuchen, Einnahme von Medikamenten und Berentung. Die Zufriedenheit verändert sich in den Lebensbereichen mit zunehmendem Alter unterschiedlich. Ältere sind im Vergleich zu den Jüngeren mit den Finanzen zufriedener, mit der Gesundheit unzufriedener.

Erhebungsinstrumentarium
Die Teilnehmer erhielten außer dem FLZ weitere Fragebogen. Die Daten und die Ergebnisse dieser anderen Fragebogen sind hier ausgeklammert (siehe Fahrenberg et al., 2000; Schumacher et al., 1995). Erwähnenswert ist die Reihenfolge:
(1) Gießen-Test GT,
(2) Gießener Beschwerdebogen Kurzform GBB-24,
(3) Fragebogen zur Lebenszufriedenheit FLZ,
(4) Angstbewältigungsinventar ABI,
(5) Meinungen (4 Items),
(6) Einstellung zur Autorität (4 Items),
(7) Einstellung zur Gesundheit (4 Items),
(8 ) Fragebogen zum Elterlichen Erziehungsstil FEE,
(9) Inventar zur Erfassung interpersonaler Probleme IIP.

Aufbau des Fragebogens
Für die 70 FLZ-Items sind 7-stufige Antwortskalen zur Angabe der Zufriedenheit vorgesehen.
Datenerhebungsmethode Erhebung in Anwesenheit eines Versuchsleiters
- Einzelvorgabe

Zeitdimension einmalige Erhebung
Erhebungszeitraum -
Besonderheiten -
Population Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland (alte und neue Bundesländer) im Alter von 14 und mehr Jahren. In den neuen Bundesländern wurden disproportional wesentlich mehr Personen befragt, so dass für generalisierende Aussagen über die Gesamtbevölkerung der Bundesrepublik eine Gewichtung von 0.665 zu 0.335 für die Bevölkerung im Westen (N=1958) und im Osten (N= 912) vorgenommen werden müsste (vgl. die von der USUMA angegebenen Gewichtungsfaktoren). Die Unterschiede zwischen diesen beiden Teilstichproben sind zwar in den meisten FLZ-Skalen sehr signifikant, jedoch eher geringfügig (siehe Testmanual), so dass für die Rekonstruktion und Normierung des FLZ auf solche Gewichtungen verzichtet werden kann.
Untersuchungseinheit Individuen
Stichprobe Quotenstichprobe
Probandenrekrutierung Im Rahmen einer Mehrthemen-Umfrage wurden nach dem Random-Route-Verfahren Haushalte (je 210 Sample-Points in Ost- und Westdeutschland) aufgesucht, wobei die im Haushalt zu befragende Zielperson ebenfalls nach dem Zufallsprinzip ermittelt wurde (Schumacher et al., 1995). Die Erhebung erfasste 3047 Bewohner der alten und neuen Bundesländer im Alter von 14 bis 92 Jahren.
Die Teilnehmer wurden von geschulten Interviewern des Unabhängigen Service für Umfragen, Methoden und Analysen Berlin (USUMA) zu Hause aufgesucht und dort befragt.
Stichprobengröße 2870 Individuen
Rücklauf/ Ausfall -
Geschlechtsverteilung 55% weibliche Probanden (n=1578)

45% männliche Probanden (n=1292)
Altersverteilung 14 Jahre oder älter
Sondergruppen -
Land Deutschland
Region -
Stadt -
Variablen Fragebogenitems des FLZ
Soziodemografische Informationen (Geschlecht, Alter, Ost/West, Gesundheit, Partnerschaft, Geschwisterreihe, Religionsgemeinschaft und Kirchbesuch, Parteipräferenz, Staatsangehörigkeit, Geburtsjahr/monat, Familienstand, Zusammenleben mit Partner, Berufstätigkeit/-gruppe, Arbeitslosigkeit, Schulabschluss/Lehre, Haushaltsvorstand, Anzahl der Personen bzw. Kinder im Haushalt, Haushaltseinkommen, Telefonanschluss, Wochentag des Interviews, Bundesland, Gewichtungen Ost und West-Deutschland, Ortsgröße, Urbanität)
Personen-Nummer (fortlaufend)

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Datenstatus

Datenstatus Auszug aus Datensatz
Ursprungsaufzeichnungen Von Vp oder VL ausgefüllte Fragebogen mit geschlossenen und/oder offenen Antworten
Verarbeitung Die Angaben der Versuchspersonen wurden unmittelbar nach einfachen Kodiervorschriften in eine maschinenlesbare Form übertragen.
Bei den Items 1-7, 15-28, 43-70, d.h. jenen Items, deren Beantwortung von allen Befragten erwartet wurde, existieren in einzelnen Fällen Werte, bei denen es sich um ersetzte fehlende Werte handelt. Die Ursprungsvariablen sind nicht mehr rekonstruierbar.

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Beschreibung der bereitgestellten Daten

Beschreibung Primärdatensatz
Dateiname fgjn94fr12_pd.txt
Inhalt 2870 Probanden, 120 Variablen
Datenpunkte 2870*120=344400 Datenpunkte
Variablen FLZ-Items (70) Geschlecht (1) Alter (1) Ost/West, (1) Gesundheit (4) Intimpartner (3) Geschwister (2) Partnerschaft (2) Religion und Religionsbindung (4) Parteipräferenz (1) Staatsangehörigkeit(1) Geburtsmonat und Geburtsjahr (2) Familienstand, Partnerschaft (3) Berufstätigkeit, Arbeitstätigkeit (3) Berufsgruppe (1) Schulabschluss (1) abgeschlossene Lehre (1) Haushaltsvorstand (1) Anzahl Personen im Haushalt (7) Personen mit eigenem Einkommen (1) Haushaltseinkommen (1) Telefonanschluss (1) Wochentag des Interviews (1) Bundesland (2) Gewichtungsfaktoren Ost und West (2) Ortsgröße und Urbanität (2) Personen-Nummer (1)
MD5 Hash 3e279f185aa18a3707bcbe75ccecfe64
  
Beschreibung Primärdatensatz mit abgeleiteten Variablen
Dateiname fgjn94fr12_ad.txt
Inhalt 2870 Probanden, 133 Variablen
Datenpunkte 2870*133=381710 Datenpunkte
Variablen FLZ-Items (70) Geschlecht (1) Alter (1) Ost/West, (1) Gesundheit (4) Intimpartner (3) Geschwister (2) Partnerschaft (2) Religion und Religionsbindung (4) Parteipräferenz (1) Staatsangehörigkeit(1) Geburtsmonat und Geburtsjahr (2) Familienstand, Partnerschaft (3) Berufstätigkeit, Arbeitstätigkeit (3) Berufsgruppe (1) Schulabschluss (1) abgeschlossene Lehre (1) Haushaltsvorstand (1) Anzahl Personen im Haushalt (7) Personen mit eigenem Einkommen (1) Haushaltseinkommen (1) Telefonanschluss (1) Wochentag des Interviews (1) Bundesland (2) Gewichtungsfaktoren Ost und West (2) Ortsgröße und Urbanität (2) Personen-Nummer (1) FLZ-Skalenwerte (10) Anzahl beantworteter Items (1) FLZ-Summenwerte (2)
MD5 Hash 85c03489512c261df28a5bc8a57904cd
  

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Beschreibung der sonstigen Materialien

Beschreibung Dateiname
Deutsches Kodebuch zum Primärdatensatz fgjn94fr12_pd.txt fgjn94fr12_kb.txt
Deutsches Kodebuch zum Primärdatensatz mit abgeleitete Variablen fgjn94fr12_ad.txt fgjn94fr12_aa.txt

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Unmittelbar auf den Datensatz bezogene Veröffentlichungen

Unmittelbar auf den Datensatz bezogene Veröffentlichungen
Berth, H., Albani, C. & Brähler, E. (2005). Persönlichkeitsmerkmale, psychische Belastung und Lebenszufriedenheit von Arbeitslosen. Ergebnisse einer Repräsentativstudie. Psychosozial, 28, 99-110.Datensatz 0178491
Brähler, E. & Richter, H.-E. (1995). Deutsche Befindlichkeit im Ost-West-Vergleich. Ergebnisse einer empirischen Untersuchung. Aus Politik und Zeitgeschichte. Beilage zur Wochenzeitung Das Parlament (29. September 1995), B 40-41/95, S. 13-20.Datensatz 0093143
Fahrenberg, J., Myrtek, M., Schumacher, J. & Brähler, E. (2000). Fragebogen zur Lebenszufriedenheit (FLZ). Handanweisung. Göttingen: Hogrefe.Datensatz 9001035
Fahrenberg, J., Myrtek, M., Wilk, D. & Kreutel, K. (1986). Multimodale Erfassung der Lebenszufriedenheit: Eine Untersuchung an Koronarkranken. Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie, 36, 347-354.Datensatz 0021488
Myrtek, M. (1987). Life satisfaction, illness behaviour, and rehabilitation outcome: Results of a one year follow-up study with cardiac patients. International Journal of Rehabilitation Research, 10, 373-382.Datensatz 0041198
Myrtek, M., Kreutel, K., Wilk, D., Welsch, M. & Herzog, M. (1987). Lebenszufriedenheit und Rehabilitationsverlauf. Eine Untersuchung an Herz-Kreislauf-Patienten. Rehabilitation, 26, 11-19.Datensatz 0035051
Schumacher, J., Gunzelmann, T. & Brähler, E. (1996). Lebenszufriedenheit im Alter – Differentielle Aspekte und Einflußfaktoren. Zeitschrift für Gerontopsychologie und -psychiatrie, 9, 1-17.Datensatz 0102073
Schumacher, J., Laubach, W. & Brähler, E. (1995). Wie zufrieden sind wir mit unserem Leben? Soziodemographische und psychologische Prädiktoren der allgemeinen und bereichsspezifischen Lebenszufriedenheit. Zeitschrift für Medizinische Psychologie, 4, 17-26.Datensatz 0097579
Schumacher, J., Wilz, G. & Brähler, E. (1997). Zum Einfluß dispositioneller Bewältigungsstrategien auf Körperbeschwerden und Lebenszufriedenheit im Alter. Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, 30, 338-347.Datensatz 0116532

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Weiterführende Literatur

Weiterführende Literatur
Eid, M. & Larsen, R.J. (2008). The science of subjective well-being. New York: Guilford.
Fahrenberg, J. (1994). Die Freiburger Beschwerdenliste (FBL). Form FBL-G und revidierte Form FBL-R. Handanweisung. Göttingen: Hogrefe.Datensatz 9000962
Fahrenberg, J., Hampel, R. & Selg, H. (2010). Freiburger Persönlichkeitsinventar (8., erweiterte Aufl.). Göttingen: Hogrefe.
Henrich, G. & Herschbach, P. (2000). Questions on Life Satisfaction (FLZM) - A short questionnaire for assessing subjective quality of life. European Journal of Psychological Assessment, 16, 150-159.Datensatz 0140921
Herschbach, P. (1999). Gesundheitsverhalten. Psychologische Determinanten des Arztbesuchs. Opladen: Westdeutscher Verlag.Datensatz 0127631
Lischetzke, T. & Eid, M. (2006). Wohlbefindensdiagnostik. In: F. Petermann & M. Eid (Hrsg.). Handbuch der psychologischen Diagnostik. Göttingen: Hogrefe.Datensatz 0211608
Myrtek, M. (1998). Gesunde Kranke – kranke Gesunde. Psychophysiologie des Krankheitsverhaltens. Bern: Huber.Datensatz 0117920
Schumacher, J., Klaiberg, A. & Brähler, E. (2003). Diagnostische Verfahren zu Lebensqualität und Wohlbefinden. Göttingen: Hogrefe.Datensatz 0159079
Die Ergebnisse einer Literaturrecherche zum "Fragebogen zur Lebenszufriedenheit FLZ" sind bei den Autoren E. Brähler (elmar.braehler@medizin.uni-leipzig.de) oder J. Fahrenberg (jochen.fahrenberg@psychologie.uni-freiburg.de) erhältlich (Stand: 2010).

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Forschungsdatenzentrum für die Psychologie
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Fax: +49 (0)651 201-2071



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