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Freiburger Beschwerdenliste FBL. Primärdaten der Normierungsstichprobe 1993.

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Forschende

Name
Fahrenberg, Jochen

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Informationen zum Datensatz

Titel Freiburger Beschwerdenliste FBL. Primärdaten der Normierungsstichprobe 1993.
Titel, englisch Freiburg Complaint Checklist. Primary data from the standardization sample 1993.
Zitation Fahrenberg, J. (2010). Freiburger Beschwerdenliste FBL. Primärdaten der Normierungsstichprobe 1993. (Version 1) [Files auf CD-ROM]. Trier: Psychologisches Datenarchiv PsychData des Leibniz-Zentrums für Psychologische Information und Dokumentation ZPID. https://doi.org/10.5160/psychdata.fgjn93fr19
Sprache der Variablendokumentation Deutsch/Englisch
Verantwortlichkeit für die Datenerhebung Institut für Demoskopie Allensbach (IfD)
Ende der Erhebung 1993
Veröffentlichung des Datensatzes 2010
Datensatz ID fgjn93fr19
Studienbeschreibung Die Freiburger Beschwerdenliste FBL ist ein Fragebogen zur Erfassung körperlicher Beschwerden bei Jugendlichen und Erwachsenen (von 16 Jahren bis ins hohe Alter). Die aktuellen bzw. situativ bedingten sowie die chronisch-habituellen Körperbeschwerden sind nach funktionellen Syndromen bzw. Organsystemen gegliedert. Der aus den Items gebildete Summenwert ist ein Index der körperlichen Beschwerdenneigung (Klagsamkeit).
Die Skalenbezeichnungen sind: Allgemeinbefinden, Emotionale Reaktivität, Herz-Kreislauf, Magen-Darm, Kopf-Hals-Reizsyndrom, Anspannung, Sensorik, Schmerz, Motorik, Haut, sowie Beschwerden-Summe.
Die FBL wurde durch wiederholte Item- und Faktorenanalysen aus einer Zusammenstellung von ursprünglich 230 Fragen entwickelt und anschließend auf 78 Items in 10 Skalen zuzüglich der Beschwerdensumme reduziert. In diesen Analysen zeigte sich, dass die Beantwortung nach "Häufigkeit" bzw. "Intensität" der Beschwerden zu strukturell weitgehend äquivalenten Lösungen führte. Diese erste Version der Freiburger Beschwerdenliste wurde an einer breit streuenden Auswahl von 330 Gesunden und Patienten sowie an einer relativ homogenen Gruppe von 400 Studenten überprüft, und die Zusammenhänge mit anamnestischen und anderen klinischen Kriterien wurden beschrieben (Fahrenberg, 1966, 1975; Hampel & Fahrenberg, 1982).
Im Jahr 1993 wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) eine repräsentative Erhebung (N=2070) unternommen, um die FBL testmethodisch zu überprüfen, zu rekonstruieren und zu normieren (Fahrenberg, 1994). Diese statistischen Analysen mittels Clusteranalysen und Faktorenanalysen bestätigten vier der 10 Skalen in befriedigender Weise, legten jedoch für die anderen Skalen eine modifizierte Itemselektion nahe. Es wurde eine Skala "Müdigkeit" neu gebildet und die Items der Skala Motorik z. T auf die Skalen Anspannung verteilt bzw. eliminiert. Die 4 Skalen Herz-Kreislauf, Magen-Darm, Emotionale Reaktivität und Sensorik sind in beiden Versionen identisch. Die revidierte FBL-R ist der bisherigen FBL-G testmethodisch überlegen. Als FBL-G wird jedoch auch die ursprüngliche Fassung mit 10 Skalen und 78 Items weitergeführt, damit Vergleiche mit früheren Untersuchungen möglich bleiben. Der Fragebogen enthält 80 Items, so dass sowohl die Skalenwerte der FBL-R als auch der FBL-G ausgewertet werden können.
FBL-R ist die revidierte Version der FBL mit 71 Items in 9 Skalen:
Allgemeinbeschwerden (8 Items), Müdigkeit (7 Items), Herz-Kreislauf-Beschwerden (8 Items), Magen-Darm-Beschwerden (8 Items), Kopf-Hals-Reizsyndrom (8 Items), Anspannung (8 Items), Emotionale Reaktivität (8 Items), Schmerzen (8 Items), Sensorik (8 Items) und Beschwerdensumme (aus den 71 Items).
Die Repräsentativerhebung wurde genutzt, um über die FBL hinaus soziodemographisch und psychologisch interessante Daten zu gewinnen. Der Fragebogen enthielt nach dem Block der 80 FBL-Items Fragen zu den Bereichen berufliche Belastung, Lebenszufriedenheit, Risikofaktoren, Arztbesuchen, Medikamenteneinnahme, Psychotherapie u.a.
Die FBL-R kann in der Persönlichkeitsforschung zum Assessment der individuellen Neigung zu Beschwerden sowie in der klinisch-psychologischen Diagnostik eingesetzt werden: für Aufgaben des Screenings, der Diagnostik, Indikation und Bewährungskontrolle im Bereich von Psychotherapie, Rehabilitation und Gesundheitspsychologie sowie Arbeitspsychologie. Körperliche Beschwerden beeinträchtigen auch die allgemeine Lebenszufriedenheit.
Studienbeschreibung, englisch The Freiburger Beschwerdenliste (FBL, Freiburg complaint list) is a questionnaire assessing physical symptoms/complaints in adolescents and adults (aged 16 years to old age). The current or situationally induced and chronic habitual physical complaints are structured by functional syndromes and organ systems. The sum value of the items is an index of physical complaint inclinations (tendency to complain).
The scales are: general condition, emotional reactivity, cardiovascular, gastrointestinal, head-neck, tenseness, sensory, pain, motor, skin, and total score
The FBL was developed through the process of repeated item and factor analysis of an initial collection of 230 questions. It was then reduced to 78 items in 10 scales plus the total score. The analyses showed that the response to "frequency" or "intensity" of the complaints led largely to structurally equivalent solutions. This first version of the Freiburg complaint list was tested on a broad sample of 330 healthy subjects and patients as well as a relatively homogeneous group of 400 college students. The correlations with patient history and other clinical criteria have been described elsewhere (Fahrenberg, 1966, 1975, Hampel & Fahrenberg 1982).
In 1993, in collaboration with the Institut für Demoskopie Allensbach (IfD - Institute for Public Opinion Research), a representative survey (2,070 participants) was conducted to reconstruct, standardize, and verify the test methodology of the FBL (Fahrenberg, 1994). By means of cluster analysis and factor analysis, these statistical analyses confirmed 4 of the 10 scales in a satisfactory manner while a modified item selection was suggested for the other scales. The scale "tiredness" was newly formed, and the items of the "motor" scale were either reassigned to the "tenseness" scale or eliminated altogether. The 4 scales "cardiovascular", "gastrointestinal", "emotional reactivity", and "sensory" are identical in both versions. The revised FBL-R is methodologically superior to the existing FBL-G. The FBL-G will continue to be available in the original version with 10 scales and 78 items, to enable comparisons with earlier studies. The questionnaire contains 80 items, so that both the scale scores of the FBL-R and the FBL-G can be evaluated.
FBL-R is a revised version of the FBL, with 71 items in 9 scales: general condition (8 items), tiredness (7 items), cardiovascular complaints (8 items), gastrointestinal complaints (8 items), head-neck irritation syndrome (8 items), tenseness (8 items), emotional reactivity (8 items), pain (8 items), sensory (8 items), and total sum of complaints (of the 71 items).
The representative survey sample also provided, beyond the FBL data, sociodemographic and psychological data of interest. In addition to the block of 80 FBL items, the questionnaire contained questions addressing occupational stress, life satisfaction, risk factors, physician visits, medication, psychotherapy, etc.
The FBL-R can be used in personality research for the assessment of the individual inclination to complain as well as in the area of clinical psychological diagnostics: for screening, diagnostics, for indication and supervision in psychotherapy, rehabilitation, and health psychology, as well as in work and organizational psychology. Physical problems also affect general life satisfaction.
Hypothesen Die Erhebung beabsichtigte keine ausdrückliche Prüfung von Hypothesen, doch wurde erwartet, dass sich die 10 Skalen des Fragebogens in einem repräsentativ erhobenen Datensatz rekonstruieren lassen.
Keyphrase test construction & test standardization of "Freiburger Beschwerdenliste (FBL)", complaint checklist, representative sample of 2070 Germans aged 16 years and older, primary data

Förderung -
Güte Im Testmanual sind die wichtigsten sozioökonomischen und anderen Statusmerkmale der Normstichprobe zusammen mit dem Quotenplan für die quotierten Merkmale und mit den Erwartungswerten für die sonstigen, nicht-quotierten Merkmale dargestellt. Die Übereinstimmung zwischen Sollwerten und Istwerten der quotierten Merkmale ist sehr befriedigend. Zusammenfassend kann behauptet werden, dass die Normstichprobe ein repräsentatives Abbild der überhaupt in der Umfrage gemäß Quotenplan erfassten Befragten ist und dass diese wiederum eine Repräsentativauswahl der Bevölkerung in der Bundesrepublik und West-Berlin ab 16 Jahren ist.
Die Angabe zur Geschlechtszugehörigkeit im Fragebogen und in den IfD (N=2041) wichen in bemerkenswert vielen Fällen (48 von 2041=2.4%) voneinander ab. Für die statistischen Analysen und die Normen wurden grundsätzlich die Angaben auf dem Fragebogen verwendet.
Die Merkmalsverteilungen der Erhebung kann mit ähnlichen Umfragen verglichen werden, um einerseits die Zuverlässigkeit, und andererseits mögliche soziodemographische Trends zu evaluieren: (1) die 1982 durchgeführte Erhebung anlässlich der Revision des FPI (N=2030), die sich nur auf die alten Bundesländer bezieht (PsychData-Kennung: fgjn82fr19), (2) die zweite Normierung des FPI-R 1999 (N=3740) für alle Bundesländer (PsychData-Kennung: fgjn99fr19), (3) die 1994 von dem Unabhängigen Service für Umfragen, Methoden und Analysen USUMA, Berlin, durchgeführte Repräsentativerhebung zur Normierung des Fragebogens zur Lebenszufriedenheit (Fahrenberg, Myrtek, Schumacher & Brähler, 2000) mit N=2870 in den alten und neuen Bundesländern (PsychData-Kennung: fgjn94fr12). Das Testmanual zum FPI-R enthält Tabellen mit Vergleichen der Stichproben. Die z.T. unterschiedlichen Kategorisierungen der Merkmale müssen beachtet werden.

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PSYNDEX Klassifikation & Schlagwörter

Klassifikation, deutsch Gesundheitspsychologische Tests
Persönlichkeitseigenschaften und Persönlichkeitsprozesse
Klassifikation, englisch Health Psychology Testing
Personality Traits & Processes
Schlagwörter, deutsch Klassische Testtheorie
Fragebögen
Rating-Skalen
Symptomlisten
Medizinische Psychologie
Klinische Psychologie
Persönlichkeitsmerkmale
Krankengeschichte
Körperliche Befindlichkeit
Somatoforme Störungen
Körperbild
Nervosität
Körperbautypen
Datensammlung
Schlagwörter, englisch Classical Test Theory
Questionnaires
Rating Scales
Symptom Checklists
Medical Psychology
Clinical Psychology
Personality Traits
Patient History
Physical Comfort
Somatoform Disorders
Body Image
Nervousness
Somatotypes
Data Collection

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Beschreibung der Methode

Forschungsform Testdaten
Klassifikation der Erhebung Normiertes Testverfahren
Erhebungsinstrument Theoretische Grundlage
Körperliche Beschwerden sind multi-referentielle Konstruktionen, bei deren Entwicklung außer den eigenen Körperempfindungen auch populärmedizinisches Wissen und Kausaldeutungen mitspielen. Die FBL basiert auf solchen Konzepten, die bevölkerungsrepräsentativ erhoben und konstruiert wurden. Die FBL bildet kein medizinisch bzw. pathophysiologisch orientiertes Beschreibungssystem, sondern ein testmethodisch standardisiertes und normiertes Selbstbeurteilungs-Verfahren.
Die FBL bezieht sich auf ein relativ breites Spektrum körperlicher Beschwerden und Befindensstörungen, d. h. keine einseitige oder von sehr speziellen Konzepten (z. B. "somatoformen" Störungen) geleitete Vorauswahl.
Für die Rekonstruktion der FBL wurde der gesamte Datensatz (N=2070) verwendet. Die Analysen wurden mit den entsprechenden Programmen aus dem SAS/STAT (SAS Institute Inc.) und aus FREISTAT (Dipl. Math. F. Foerster) sowie das MicroCAT Testing System (Assessment Systems Corporation) durchgeführt. Generell wurden keine fehlenden Daten ersetzt, sondern je nach Analyse mit dem reduzierten Personenzahl (paarweiser Ausschluss) gearbeitet.

Ergebnisse der Rekonstruktion
In den Faktorenanalysen der 78 Items konnten vor allem die Skalen Herz-Kreislauf, Magen-Darm, Kopf-Hals-Reizsyndrom, Schmerz und Sensorik relativ gut reproduziert werden. Unzureichend abgegrenzt waren die Items von FBL- EMO (Emotionale Reaktivität), FBL-MOT (Motorik) und FBL-HAU (Haut). Dagegen stimmte die Clusteranalyse der 78 Items wesentlich besser mit der bisherigen Item-Skalen-Zuordnung überein. Nur sieben Items werden anderen Clustern zugeordnet als der Itemschlüssel erwarten ließ. Betroffen sind Items der Skala FBL-AN (Anspannung) und andere Items, die globale Beschwerden und Beeinträchtigungen des Befindens ausmachen. Unter Einschluss zwei neuer Items 79 und 80 kann eine inhaltlich prägnantere Strukturierung des Bereichs Allgemeinbeschwerden in zwei Skalen erreicht werden: Allgemeinbeschwerden mit einem breiteren Spektrum von Beschwerdeninhalten und eine neue Skala Müdigkeit.

Aufbau des Fragebogens
Durch die 80 Items dieses Fragebogens werden 10 bzw. 9 Bereiche körperlicher Beschwerden erfasst sowie jeweils eine Beschwerdensumme
(1) Allgemeinbeschwerden (8 Items)
(2) Müdigkeit (7 Items)
(3) Herz-Kreislauf-Beschwerden (8 Items)
(4) Magen-Darm-Beschwerden (8 Items)
(5) Kopf-Hals-Reizsyndrom (8 Items)
(6) Anspannung (8 Items)
(7) Emotionale Reaktivität (8 Items)
(8) Schmerzen (8 Items)
(9) Sensorik (8 Items)
Für die Antwort sind 5-stufige Skalen vorgegeben, die Aussagen über die Häufigkeit der Beschwerde verlangen: "fast täglich", "etwa 3x in der Woche", "etwa 2x im Monat", "etwa 2x im Jahr", "nie".
Die FBL kann anhand der Anleitung im Testmanual und der Normen ausgewertet werden, verlangt jedoch für eine adäquate Interpretation weitere Informationen über die untersuchte Person (siehe Testmanual).
Die an der Normierungsstichprobe berechneten Konsistenzkoeffizienten (Cronbach's Alpha) der FBL-R Skalen liegen zwischen .73 (Allgemeinbefinden) und .90 (Herz-Kreislauf) sowie .95 (Beschwerdensumme). Bei den FBL-G Skalen liegen die Konsistenzkoeffizienten zwischen .73 (Haut) und .90 (Herz-Kreislauf) sowie .95 (Beschwerdensumme). Stabilitätskoeffizienten der FBL-G sind in der Handanweisung enthalten. Die Skalenwerte weisen untereinander Korrelationen mittlerer Größenordnung auf.
Datenerhebungsmethode Erhebung in Anwesenheit eines Versuchsleiters
- Einzelvorgabe
- Papier und Bleistift
Zeitdimension einmalige Erhebung
Erhebungszeitraum -
Besonderheiten -
Population Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland (alte und neue Bundesländer) im Alter von 16 und mehr Jahren
Untersuchungseinheit Individuen
Stichprobe Quotenstichprobe
Probandenrekrutierung Die Erhebung erfolgte repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 16 Jahren nach dem Quoten-Auswahlverfahren, wobei Bundesland, Regierungsbezirk, Ortsgröße, Geschlecht, Alter, Berufstätigkeit und Berufsstellung berücksichtigt wurden. Es wurden etwa 500 Befragungsaufträge für jeweils fünf Interviews auf Bundesländer und Regierungsbezirke nach 6 Ortsgrößenklassen verteilt. Innerhalb dieser regionalen Einheiten wurden dem Interviewer das Geschlecht in Kombination mit dem Alter sowie die Beteiligung am Erwerbsleben in Kombination mit dem Geschlecht und den verschiedenen Berufskreisen vorgegeben.
In den neuen Bundesländern wurden nach dem Erhebungsplan des IfD disproportional wesentlich mehr Personen befragt, um eine hinreichende Tiefe zu erreichen. Deshalb müsste, falls generalisierende Aussagen über die Bevölkerung der gesamten Bundesrepublik angestrebt werden, eine Gewichtung von etwa 80:20 für die Bevölkerung im Westen (N=1017) und im Osten (N=1024) vorgenommen werden. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Teilstichproben sind jedoch – von den soziodemographischen Merkmalen – geringfügig, so dass bei der Konstruktion des Fragebogens auf eine solche Gewichtung verzichtet werden kann.
Die Erhebung wurde im Herbst 1993 in Verbindung mit der üblichen Mehr-Themen-Umfrage vorgenommen. Am Schluss des Interviews wurde der Fragebogen übergeben. Er trug dieselbe Nummer wie das Interview, so dass beides zwar anonym, aber später verknüpfbar blieb. Grundsätzlich sollte die FBL in Anwesenheit des Interviewers ausgefüllt werden, weil dies der üblichen FBL-Testbedingung entspricht. Nur für den Fall, dass dies abgelehnt wurde, war der Fragebogen vom Interviewer später abzuholen oder bei Zeitmangel an das IfD zu schicken. Der Interviewer ist für jeden Fragebogen, der in seinem Beisein ausgefüllt oder später von ihm abgeholt wurde, zusätzlich honoriert worden.
Stichprobengröße 2070 Individuen
Rücklauf/ Ausfall In der Erhebung konnten bei insgesamt 2210 Interviews 2129 Fragebogen gewonnen werden, von denen 45 Fragebogen wegen großer Lücken aussortiert wurden. Unter den verbleibenden 2084 Fragebogen waren 229 mit einer fehlenden Antwort (bezogen auf die 78 FBL Items), 65 mit zwei fehlenden Antworten, 23 mit drei, 14 mit vier oder mehr fehlenden Antworten. Als maximal zulässig wurden hier drei fehlende Antworten (ca. 4 % missing data) angesehen. In 176 der 2070 verbleibenden Fragebogen blieben mehrere der zusätzlichen Fragen nach Zufriedenheitsaspekten, Arztbesuch, Medikamenten unbeantwortet. Diese Fragebogen wurden nicht eliminiert (siehe Testmanual). Für 2041 der 2070 Fragebogen war die Zuordnung zu den IfD-Daten möglich; die restlichen 29 Fragebogen sind Nachzügler, die jedoch für die FBL-Analysen verwendet wurden.
Geschlechtsverteilung 53,2% weibliche Probanden (n=1101)
46,8% männliche Probanden (n=969)
Altersverteilung 16 Jahre oder älter
Sondergruppen -
Land Deutschland
Region -
Stadt -
Variablen FBL-Items
Berufliche Belastung
Zufriedenheit (Familie, Finanzen, Beruf)
Gesundheitszustand
Medikamenteneinnahme
Arztbesuche
Krankenhaus-/Kuraufenthalte
Chronische Krankheit
Psychotherapie
Soziodemographische Merkmale aus der FBL (Geschlecht, Familienstand, Haushalt)
Soziodemographische Informationen des IfD (Geschlecht, Altersgruppe, Schulabschluss, Berufliche Tätigkeit, Einkommen, Hauptverdiener, Anzahl der Kinder nach Altersgruppen, Familienstand, Zusammenleben, Konfession, Kirchenbesuche, Bundesland, Einwohnerzahl, Wohnortcharakter)
Interviewereinstufung des Befragten (IfD)

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Datenstatus

Datenstatus Vollständiger Datensatz
Ursprungsaufzeichnungen Von Vp oder VL ausgefüllte Fragebogen mit geschlossenen und/oder offenen Antworten
Verarbeitung Die Angaben der Versuchspersonen wurden unmittelbar nach einfachen Kodiervorschriften in eine maschinenlesbare Form übertragen.

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Beschreibung der bereitgestellten Daten

Beschreibung Primärdatensatz
Dateiname fgjn93fr19_pd.txt
Inhalt 2070 Probanden, 121 Variablen
Datenpunkte 2070*121=250470 Datenpunkte
Variablen FBL-Items (80), Fragen zur beruflichen Belastung und zum Gesundheitszustand (15), soziodemographische Merkmale aus der FBL (3), soziodemographische Informationen des IfD (20), Interviewereinstufung des Befragten (2), Personen-Nummer (1)
MD5 Hash cc38f0dff0639885e5b2541af57768e7
  
Beschreibung Primärdatensatz mit abgeleiteten Variablen
Dateiname fgjn93fr19_ad.txt
Inhalt 2070 Probanden, 142 Variablen
Datenpunkte 2070*142=293940 Datenpunkte
Variablen FBL-Items (80), Fragen zur beruflichen Belastung und zum Gesundheitszustand (15), soziodemographische Merkmale aus der FBL (3), soziodemographische Informationen des IfD (20), Interviewereinstufung des Befragten (2), Testwerte der FBL-G Skalen (11), Testwerte der FBL-R Skalen (10), Personen-Nummer (1)
MD5 Hash a28e3623d65b5259d2eb40e476bf52d6
  

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Beschreibung der sonstigen Materialien

Beschreibung Dateiname
Deutsches Kodebuch zum Primärdatensatz fgjn93fr19_pd.txt fgjn93fr19_kb.txt
Deutsches Kodebuch zum Primärdatensatz mit abgeleiteten Variablen fgjn93fr19_ad.txt fgjn93fr19_aa.txt

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Unmittelbar auf den Datensatz bezogene Veröffentlichungen

Unmittelbar auf den Datensatz bezogene Veröffentlichungen
Fahrenberg, J. (1966). Eine statistische Analyse funktioneller Beschwerden. Zeitschrift für Psychosomatische Medizin, 12, 78-85.
Fahrenberg, J. (1975). Die Freiburger Beschwerdenliste FBL. Zeitschrift für Klinische Psychologie, 4, 79-100
Fahrenberg, J. (1994). Die Freiburger Beschwerdenliste (FBL). Form FBL-G und revidierte Form FBL-R. Handanweisung. Göttingen: Hogrefe.Datensatz 9000962
Fahrenberg, J. (1995). Somatic complaints in the German population. Journal of Psychosomatic Research, 39, 809-817.Datensatz 0098537
Hampel, R. & Fahrenberg, J. (1982). Die Freiburger Beschwerdenliste FBL. Gruppenvergleiche und andere Studien zur Validität (Forschungsbericht Nr. 7). Freiburg i. Br.: Universität, Psychologisches Institut. Und online in Internet: urn:nbn:de:bsz:291-psydok-26198 [und http://psydok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2010/2619/ ] (Stand: 28.06.2010)Datensatz 7001072

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Weiterführende Literatur

Weiterführende Literatur
Baltissen, R (1996). Die Freiburger-Beschwerden-Liste (FBL). Zeitschrift für Differentielle und Diagnostische Psychologie, 17, 62-63.
Brähler, E. (Hrsg.). (1986). Körpererleben. Ein subjektiver Ausdruck von Leib und Seele. Beiträge zur psychosomatischen Medizin. Berlin: Springer.Datensatz 0016221
Fahrenberg, J. & Myrtek, M. (2005). Psychophysiologie in Labor, Klinik und Alltag. 40 Jahre Projektarbeit der Freiburger Forschungsgruppe Psychophysiologie – Kommentare und Neue Perspektiven. Frankfurt a.M.: Lang.Datensatz 0181103
Fahrenberg, J., Hampel, R. & Selg, H. (2010). Das Freiburger Persönlichkeitsinventar FPI. (erweiterte 8. Auflage). Göttingen, Hogrefe.
Fahrenberg, J., Myrtek, M., Schumacher, J. & Brähler, E. (2000). Fragebogen zur Lebenszufriedenheit (FLZ). Handanweisung. Göttingen: Hogrefe.Datensatz 9001035
Hiller, W. (1997). Die Freiburger Beschwerdenliste (FBL), Form FBL-G und revidierte Form FBL-R. Zeitschrift für Klinische Psychologie, 26, 309-311.
Myrtek, M. (1998). Gesunde Kranke - kranke Gesunde. Psychophysiologie des Krankheitsverhaltens. Bern: Huber.Datensatz 0117920
Pennebaker, J. W. (1982). The psychology of physical symptoms. New York: Springer.
Schwarz, N. & Scheuring, B. (1992). Selbstberichtete Verhaltens- und Symptomhäufigkeiten: Was Befragte aus Antwortvorgaben des Fragebogens lernen. Zeitschrift für Klinische Psychologie, 21, 197-208. Datensatz 0063406

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Fax: +49 (0)651 201-2071



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