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Freiburger Persönlichkeitsinventar FPI-R. Primärdaten der Normierungsstichprobe 1982.

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Forschende

Name
Fahrenberg, Jochen
Hampel, Rainer
Selg, Herbert

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Informationen zum Datensatz

Titel Freiburger Persönlichkeitsinventar FPI-R. Primärdaten der Normierungsstichprobe 1982.
Titel, englisch Freiburg Personality Inventory FPI-R. Primary data from the standardization sample 1982.
Zitation Fahrenberg, J., Hampel, R., & Selg, H. (2010). Freiburger Persönlichkeitsinventar FPI-R. Primärdaten der Normierungsstichprobe 1982. (Version 1) [Files auf CD-ROM]. Trier: Psychologisches Datenarchiv PsychData des Leibniz-Zentrums für Psychologische Information und Dokumentation ZPID. https://doi.org/10.5160/psychdata.fgjn82fr19
Sprache der Variablendokumentation Deutsch/Englisch
Verantwortlichkeit für die Datenerhebung Institut für Demoskopie Allensbach (IfD)
Ende der Erhebung 1982
Veröffentlichung des Datensatzes 2010
Datensatz ID fgjn82fr19
Studienbeschreibung Das Freiburger Persönlichkeitsinventar wurde aufgrund einer für die Bundesrepublik (Westdeutschland) repräsentativen Erhebung (N = 2035) weiterentwickelt und normiert. Vorausgegangen war seit den 1960er Jahren die Konstruktion einer Vorform, die jedoch nur an einem kleineren, zwar breit angelegten, aber nicht repräsentativen Datensatz (N = 630) und mehreren Vergleichsgruppen analysiert war. Deshalb wurde anlässlich der vierten Auflage des FPI im Jahr 1982 eine Repräsentativerhebung zur Testnormierung durchgeführt. Diese Erhebung sollte auch genutzt werden, neue Skalen zu entwickeln.
Die Auswahl der Persönlichkeitseigenschaften für die Konstruktion des FPI hat ihre theoretische Fundierung in den Arbeitsgebieten der Autoren. Bei der Entwicklung des FPI wurden neben Itemanalysen auch faktoren- und clusteranalytischen Methoden verwendet, doch waren sie nur Hilfsmittel, um die Prägnanz der theoretischen Konstrukte und Skalenentwürfe zu verbessern. Die Skalen der ursprünglichen Fassung des FPI (1. Auflage, 1970) wurden bei der Revision zum FPI-R methodisch verbessert und weitere Skalen wurden hinzugefügt. Die Konzeption der Skalen, die Repräsentativbefragung und die „multistrategische“ Testkonstruktion sind im Testmanual (4. Auflage, 1984) ausführlich beschrieben und anlässlich der 8. Auflage (2010) erneut eingehend diskutiert worden.
Der zur Testrevision verwendete Fragebogen enthielt 240 Items, von denen schließlich 138 beibehalten wurden, 6 „Metafragen“ zur Verständlichkeit der Items u.a. Aspekten, außerdem 25 Aussagen (Einstellungen) zu gesellschaftlichen und politischen Themen sowie Fragen nach beruflicher Belastung und Gesundheitszustand. Die vom Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) durchgeführte Erhebung ergab – über die Fragebogendaten hinaus – viele soziodemographische Merkmale, deren Verteilungen – an sich – einen interessanten Befund darstellen und deren Beziehungen zu den Persönlichkeits-Skalen zahlreiche Validierungshinweise liefern.
Das revidierte FPI-R ist ein Persönlichkeitsinventar für Jugendliche und Erwachsene (von 16 Jahren bis ins hohe Alter). Es kann allgemein zum Assessment von Persönlichkeitsmerkmalen und im Rahmen der klinischen Diagnostik eingesetzt werden. Durch die 138 Items dieses Fragebogens werden 12 Persönlichkeitsmerkmale erfasst: Lebenszufriedenheit, Soziale Orientierung, Leistungsorientierung, Gehemmtheit, Erregbarkeit, Aggressivität, Beanspruchung, Körperliche Beschwerden, Gesundheitssorgen und Offenheit sowie die beiden Sekundärfaktoren (im Sinne Eysencks) Extraversion und Emotionalität (Neurotizismus). Die neue Version wird als FPI-R bezeichnet im Unterschied zu der bisherigen Form FPI-G.
Im Jahr 1999 wurde erneut eine Repräsentativerhebung durchgeführt, um die Skalenkonstruktion des FPI-R zu überprüfen und die Normierung des Tests auf die Bewohner der neuen Bundesländer auszuweiten. Die Struktur des FPI-R sowie testmethodische Statistiken, Reliabilitätskoeffizienten und sogar die Normwerte (für die Bevölkerung Westdeutschlands) waren sehr gut reproduzierbar. Die Primärdaten sind unter der Kennung fgjn99fr19 archiviert.
Drei Bereiche des FPI sind durch Skalenkonstruktionen und bevölkerungsrepräsentative Normierung weiter differenziert worden: mit dem Fragebogen zur Erfassung von Aggressivitätsfaktoren FAF (Hampel & Selg, 1975), der Freiburger Beschwerdenliste FBL-R (Fahrenberg, 1994) und dem Fragebogen zur Lebenszufriedenheit FLZ (Fahrenberg, Myrtek, Schumacher & Brähler, 2000). FAF, FBL-R und FLZ sind vergleichsweise breit angelegt, berücksichtigen viele Facetten und Komponenten dieser Konstrukte und wurden in bevölkerungsrepräsentativen Erhebungen konstruiert und normiert. Die Primärdaten der FBL-R sind unter der Kennung fgjn93fr19 archiviert.
Studienbeschreibung, englisch The Freiburg Personality Inventory (FPI) was developed and standardized in response to a representative survey conducted in the Federal Republic of Germany (West Germany, 2,035 participants). Prior to this, a precursor of the FPI dating back to the 1960s had been constructed and analyzed using a broad, smaller albeit not representative dataset (630 participants) and several comparison groups. Therefore, on the occasion of the fourth edition of the FPI in 1982, a representative survey for standardization was conducted. This survey was also meant to be used to assist in new scale development.
The selection of personality traits for the construction of the FPI has its theoretical foundation in the authors' research areas. In the development of the FPI, item analysis, cluster analysis, and factor analysis were used. However, these were only tools to improve the precision of the theoretical constructs and scale designs. The scale of the original version of the FPI (1st edition, 1970) was further improved and additional scales were added. The scale conception, the representative survey, and the "multistrategic" test construction are described in detail in the test manual (4th edition, 1984), and are again discussed in depth in the 8th edition (2010).
The test questionnaire used for the revision contained 240 items (138 of which were retained), 6 "metaquestions" to assist the understandability of the items and their aspects, and 25 attitude statements concerning social and political issues and questions about occupational stress and health. The survey, conducted by the Institut für Demoskopie Allensbach (IfD - Institute for Public Opinion Research) revealed, above and beyond the questionnaire itself, several sociodemographic characteristics whose distributions were identified. These results were able to provide numerous validation indicators and to illustrate their relationship to the personality scales.
The revised FPI-R is a personality inventory for adolescents and adults (aged 16 years to old age). It can generally be used for assessment of personality traits and in clinical diagnostics. Through the 138 items of this questionnaire 12 personality characteristics are recorded: life satisfaction, social orientation, performance orientation, shyness, irritability, aggression, stress, physical complaints, health concerns, openness, as well as 2 secondary factors (following Eysenck) extraversion and emotionality (neuroticism). The new version is called the FPI-R, in contrast to the previous form, FPI-G.
In 1999, a representative survey was again conducted to verify the design of the FPI-R scales and extend the standardization of the tests to the residents of the new federal states of Germany (former East Germany). The structure of the FPI-R along with test methodological statistics, reliability coefficients, and even the norm values (for the population of West Germany) proved very reproducible with this population. The primary data are archived under the identification code fgjn99fr19.
Three areas of the FPI have continued to be differentiated by scale structures and the standardization of the representative population: the Fragebogen für Erfassung von Aggressivitätsfaktoren (FAF; a measure of aggressiveness factors, Hampel & Selg, 1975), the Freiburg Beschwerdenliste FBL-R (FBL-R; the Freiburg complaints list, revised, Fahrenberg, 1994) and the Fragebogen zur Lebenszufriedenheit (FLZ, life satisfaction questionnaire, Fahrenberg Myrtek, Schumacher, & Brähler, 2000). The FAF, the FBL-R, and the FLZ are relatively broad in scope, address many facets and components of their constructs, and were constructed and standardized using representative survey populations. The primary data of the FBL-R are archived under the identification code fgjn93fr19.
Hypothesen Die Prüfung bestimmter Hypothesen war nicht beabsichtigt. An den erweiterten Itempool waren jedoch Erwartungen geknüpft, dass es gelingen könnte, die bisherigen Skalen zu reproduzieren und zusätzliche Skalen für die intendierten neuen Eigenschaftskonzepte zu konstruieren. Beabsichtigt waren neue Skalen für die Konstruktbereiche Lebenszufriedenheit und Selbstverwirklichung, Soziale Orientierung (Hilfsbereitschaft, Prosozialität, Altruismus), Leistungsorientierung, Beanspruchung, Erleben von Beanspruchung und Überforderung („Stress“), Gesundheitssorgen.
Keyphrase test construction & test standardization of "Freiburger Persönlichkeitsinventar" (FPI), questionnaire for assessment of personality traits, representative sample of 2035 West Germans aged 16 years and older, primary data
Förderung -
Güte Im Testmanual sind die wichtigsten sozioökonomischen und anderen Statusmerkmale der Normstichprobe zusammen mit dem Quotenplan für die quotierten Merkmale und mit den Erwartungswerten für die sonstigen, nicht-quotierten Merkmale dargestellt. Die IfD-Statistiken beziehen sich auf die deutsche Bevölkerung der Bundesrepublik im Alter von 16 Jahren und darüber. Es sind fortgeschriebene Zahlen oder Schätzwerte, welche auf den amtlichen Angaben des Statistischen Jahrbuchs 1980 beruhen, aber dort nicht direkt ablesbar sind, weil die Tabellen für die Wohnbevölkerung einschließlich der Ausländer gelten oder eine andere Altersgruppierung enthalten oder unvollständig sind. Die Übereinstimmung zwischen Sollwerten und Istwerten der quotierten Merkmale ist sehr befriedigend. Zusammenfassend kann behauptet werden, dass die Normstichprobe ein repräsentatives Abbild der überhaupt in der Umfrage gemäß Quotenplan erfassten Befragten ist und dass diese wiederum eine Repräsentativauswahl der Bevölkerung in der Bundesrepublik (alte Bundesländer und West-Berlin) ab 16 Jahren ist.
Für 2024 Personen der Norm-Stichprobe N = 2035 liegen weitgehend vollständige Statusmerkmale aus dem IfD-lnterview vor; sie wurden in der mitgeteilten Reihenfolge belassen. Die Angaben auf dem FPI-Fragebogen und die IfD-Daten stimmen jedoch bei den für die Normierung wichtigen Personenmerkmalen Geschlecht (7 Fälle) und Alter (IfD: 11 Fälle fehlend) nicht überein. Auch hinsichtlich Schulabschluss, Berufstätigkeit und Berufsgruppe gibt es einzelne Abweichungen. Grundsätzlich wurden bei den statistischen Analysen und für die Normierung der FPI-Testwerte die auf dem FPI-Fragebogen eingetragenen Statusangaben Geschlecht und Alter verwendet.
Die Itemselektion hat zur Folge, dass der Kontext verändert wird. In der begründeten Annahme, dass zwar keine vollständige lokale stochastische Unabhängigkeit besteht, diese Kontexteffekte jedoch minimal sind, wurden die Items in der endgültigen Testform so angeordnet, dass ähnliche Items nicht unmittelbar aufeinander folgen.

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PSYNDEX Klassifikation & Schlagwörter

Klassifikation, deutsch Persönlichkeitstests
Persönlichkeitseigenschaften und Persönlichkeitsprozesse
Klassifikation, englisch Personality Scales & Inventories
Personality Traits & Processes
Schlagwörter, deutsch Klassische Testtheorie
Fragebögen
Persönlichkeitstests
Teststandardisierung
Testkonstruktion
Persönlichkeitsmerkmale
Aggressivität (Persönlichkeit)
Geselligkeit (Persönlichkeit)
Extraversion
Neurotizismus
Nervosität
Depressive Stimmung
Freiburger Persönlichkeitsinventar
Datensammlung
Schlagwörter, englisch Classical Test Theory
Questionnaires
Personality Measures
Test Standardization
Test Construction
Personality Traits
Aggressiveness
Sociability
Extraversion
Neuroticism
Nervousness
Depression (Emotion)
Data Collection

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Beschreibung der Methode

Forschungsform Testdaten
Klassifikation der Erhebung Normiertes Testverfahren
Erhebungsinstrument Theoretische Grundlage
Das FPI ist aus den theoretischen Interessen der Autoren an bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen entstanden. Der theoretische Ansatz zur Konstruktbildung ist eigenschaftstheoretisch, und dieses Persönlichkeitsinventar soll als Beschreibungssystem mittlerer Bandbreite für verschiedene differentiell-psychologische Assessmentaufgaben dienen.

Multistrategische Konzeption des FPI
Die Testkonstruktion ist hypothetisch-deduktiv mit der entschiedenen Auswahl von Persönlichkeitseigenschaften für bestimmte Forschungs- und Praxisbereiche und empirisch-induktiv mit den verwendeten Faktoren- und Clusteranalysen. Die itemmetrischen und faktorenanalytischen Parameter wurden als heuristische Hinweise gewertet, die ausdrücklich der psychologischen Konstruktoperationalisierung untergeordnet sind. Die theoretischen Absichten der Autoren haben zwar die Themen des Itempools bestimmt und auch die Skalenkonstruktion beeinflusst. Die Entscheidung über den psychologischen Umfang der Konstrukte/Skalen wurde jedoch auch durch die faktoren- und clusteranalytische Reduktion dessen, was die Durchschnittsbevölkerung empirisch zur Laien-psychologischen Selbstbeschreibung/Selbstbeurteilung leistet, bestimmt. Die Skalen repräsentieren psychologische Konstrukte, die offensichtlich in den Selbstbeschreibungen der Durchschnittsbevölkerung einen herausragenden Einfluss haben.
Für die Konstruktion des FPI wurde der gesamte Datensatz (N = 2035) verwendet. Die Analysen erfolgten mit den entsprechenden Programmen aus dem SAS (SAS Institute Inc.) und SPSS, die Faktorenanalyse mit MAXVAR (Principal Components-Methode und Varimax-Rotation), die Clusteranalysen nach Ward mit HGROUP sowie CLUSTAN 1 C (Euklid‘sches Distanzmaß). Generell wurden keine fehlenden Daten ersetzt, sondern je nach Analyse mit der reduzierten Personenzahl (paarweiser Ausschluss) gearbeitet. Abweichungen zwischen einzelnen Resultaten können durch Unterschiede der Methoden, der einzelnen Algorithmen (Proc-Anweisungen im SAS bzw. SPSS) und durch Unterschiede der missing-data-Behandlung bedingt sein.

Ergebnisse der Konstruktion
Die Kombination von Faktorenanalysen, Itemanalysen an den erhaltenen Skalenentwürfen sowie Clusteranalysen führte in einem statistischen und psychologisch-inhaltlichen Interpretationsprozess zur Konzeption von 10 FPI-R-Standardskalen sowie den separat rekonstruierten Skalen Extraversion und Emotionalität im Sinne Eysencks, Die Reliabilität der FPI-R Skalen wurde als innere Konsistenz bestimmt. Die Konsistenzkoeffizienten (Cronbachs ) liegen zwischen 0.71 und 0.84. Diese Koeffizienten sind für 12 bzw. 14 Items umfassende Skalen befriedigend. Höhere Koeffizienten würden zwar eine größere Homogenität (im Sinne eines geringeren Messfehlers) anzeigen, anderseits wahrscheinlich auch Redundanz von Item-Inhalten.
Zur empirischen Gültigkeit der Testwerte des FPI-R werden im Testmanual die zahlreichen Beziehungen zu den Informationen über berufliche und gesundheitliche Belastungen sowie zu den soziodemographischen Merkmalen dargestellt; außerdem Mittelwertunterschiede zwischen Patientengruppen und anderen Vergleichsgruppen. Generell lässt sich sagen, dass die Testwerte des FPI-R unter Berücksichtigung der verhältnismäßig geringen Anzahl von Items in einer für viele Anwendungszwecke ausreichender Weise die individuelle Ausprägung dieser Persönlichkeitseigenschaften erfassen.

Aufbau des Fragebogens
Durch die 138 Items dieses Fragebogens werden 12 Persönlichkeitsmerkmale erfasst: Lebenszufriedenheit, Soziale Orientierung, Leistungsorientierung, Gehemmtheit, Erregbarkeit, Aggressivität, Beanspruchung, Körperliche Beschwerden, Gesundheitssorgen und Offenheit sowie die beiden Sekundärfaktoren (im Sinne Eysencks) Extraversion und Emotionalität (Neurotizismus). Bei den Fragebogenitems handelt es sich um Aussagesätze, zu denen die Zustimmung/Ablehnung erfragt wird ("stimmt"; "stimmt nicht").
Aus den 25 Einstellungs-Items zu gesellschaftlichen und politischen Themen wurden aufgrund von Faktoren- und Itemanalysen eine Skala „Konservativ – progressive Tendenz“ sowie vier Subskalen gebildet: Autoritäre Einstellung, Pessimistische Zukunftsperspektive, Alternative Einstellung, Radikale Einstellung. Die statistischen Analysen sind an anderer Stelle beschrieben (siehe Hampel & Fahrenberg, 1983).

Die ersten Schritte der Testentwicklung sind in den früheren Auflagen des Testmanuals dargestellt. Die Revision des Persönlichkeitsfragebogens wurde 1984 im Testmanual ausführlich beschrieben, außerdem enthält ein Forschungsbericht zusätzliches Tabellenmaterial (Hampel & Fahrenberg 1983, siehe auch Fahrenberg, Hampel & Selg, 2010).
Datenerhebungsmethode Erhebung in Anwesenheit eines Versuchsleiters
- Einzelvorgabe
- Papier und Bleistift
Zeitdimension einmalige Erhebung
Erhebungszeitraum -
Besonderheiten -
Population Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland (alte Bundesländer einschließlich West-Berlin) im Alter von 16 und mehr Jahren.
Untersuchungseinheit Individuen
Stichprobe Quotenstichprobe
Probandenrekrutierung Die Erhebung geschah nach dem Quoten-Auswahlverfahren, bezogen auf die vom IfD auf 46,8 Millionen Einwohner (21,6 Millionen Männer und 25,2 Millionen Frauen) geschätzte deutsche Bevölkerung ab 16 Jahre in der Bundesrepublik und West-Berlin. Jeder der ca. 510 Interviewer erhielt eine sogenannte Quotenanweisung, die ihm vorschrieb, wieviele Personen er zu befragen hatte und nach welchen Merkmalen er sie auswählen sollte. Die Befragungsaufträge oder Quoten wurden nach Maßgabe der amtlichen statistischen Unterlagen auf 11 Länder und 26 Regierungsbezirke aufgeteilt und innerhalb dieser regionalen Einheiten auf 6 Gemeindegrößenkategorien, gegliedert nach Geschlecht, 7 Altersgruppen, nach Berufstätigen und Nichtberufstätigen in 5 Berufsgruppen.
Stichprobengröße 2035 Individuen
Rücklauf/ Ausfall Insgesamt wurden 2608 Interviewte um das zusätzliche Ausfüllen des FPI gebeten. Nach Angaben des IfD wurde der Fragebogen ausgefüllt: 59 % gleich anschließend, 36 % „beim Befragten zugrückgelassen, wird in den nächsten Tagen abgeholt“ und 5 % ohne Angabe. Von den tatsächlich vorliegenden 2181 (84%) Fragebogen wurden 146 ungeeignete ausgesondert, so dass schließlich N = 2035 (78 %) für die Auswertung übrig blieben. Gründe für die Aussonderung waren vor allem fehlende Angaben, d.h. mehr als 10 missing data (4 % von 240 Items), nicht eindeutig identifizierbare Fragebogennummern oder die Verneinung des Items 1, welches nach der Bereitschaft zur offenen Beantwortung des FPI fragt. Nicht eliminiert wurden dagegen 68 Fragebogen, in denen Item 1 unbeantwortet geblieben war, denn eine Kontrolle ergab, dass sich diese Gruppe im Mittelwert der Skala FPI Offenheit nicht von einer nach Geschlecht, Alter, Schulabschluss aus dem übrigen Material parallelisierten Gruppe unterschied (t = 0.46, p = 0.65).
Geschlechtsverteilung 53,2% weibliche Probanden (n=1082)
46,8% männliche Probanden (n=953)
Altersverteilung 16 Jahre oder älter
Sondergruppen -
Land Deutschland
Region -
Stadt -
Variablen Soziodemographische Merkmalen (Geschlecht, Alter, Schulabschluss, Einwohnerzahl der Wohngemeinde, Berufstätigkeit, Berufsgruppe)
FPI-Items
Beurteilung des Fragebogens (Dauer des Ausfüllens des Fragebogens, Beantwortbarkeit und Verständlichkeit der Fragen, Zutreffen auf den Befragten, Aufdringlichkeit der Fragen, Eignung des Fragebogens, Menschen besser zu verstehen)
Meinungen zu gesellschaftlichen und politischen Themen
Berufliche Belastung
Gesundheitszustand
Rauch-/Trinkgewohnheiten
Körperlänge/-gewicht
Übergewicht
Anzahl von Krankenhausaufenthalten/Operationen/Kuren/Arztbesuchen
Chronische Krankheiten
Psychotherapie
Einnahme von Medikamenten
Soziodemographische Informationen des IfD (Einkommen, Personenzahl im Haushalt, Anzahl der Kinder nach Altersgruppen, Familienstand, Bundesland, Wohnortcharakter, Einwohnerzahl)
Fragenteil des IfD (Konfession, Kirchenbesuch, Gewerkschaftsmitglied, sympathischste Partei, Beurteilung des Interviews hinsichtlich Länge und Interessantheit; Ausfüllen des Fragebogens unter An-/Abwesenheit des Interviewers, Erhebungswelle)
Interviewereinstufung des IfD (Sicherheit, soziale Schicht des Befragten)


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Datenstatus

Datenstatus Vollständiger Datensatz
Ursprungsaufzeichnungen Von Vp oder VL ausgefüllte Fragebogen mit geschlossenen und/oder offenen Antworten
Verarbeitung Die Angaben der Versuchspersonen wurden unmittelbar nach einfachen Kodiervorschriften in eine maschinenlesbare Form übertragen.

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Beschreibung der bereitgestellten Daten

Beschreibung Primärdatensatz
Dateiname fgjn82fr19_pd.txt
Inhalt 2035 Probanden, 231 Variablen
Datenpunkte 2035*231= 470085 Datenpunkte
Variablen Soziodemographische Variablen (6) FPI-Items (138) Beurteilung des Fragebogens (6) Meinung zu gesellschaftlichen und politischen Themen (25) Berufliche Belastung (3) Zufriedenheit (5) Gesundheitszustand (1) Rauch-/Trinkgewohnheiten (8) Körpergröße (1) Körpergewicht (1) Übergewicht (1) Krankenhausaufenthalte (1) Operationen (1) Kuren (1) Arztbesuche (1) Chronische Krankheiten (1) Psychotherapie (1) Einnahme von Medikamenten (3) Soziodemographische Angaben des IFD (19) Informationen zum Interview (Interessantheit, Dauer, An-/Abwesenheit des Interviewers) (IfD) (3) Interviewereinstufung des Befragten (Sicherheit, soziale Schicht) (IfD) (2) Gewerkschaftsmitgliedschaft (IfD) (1) Sympathischste Partei (IfD) (1) Versuchspersonennummer (1)
MD5 Hash f7a7aca2842ac50fcca3ffa751fe6024
  
Beschreibung Primärdatensatz mit abgeleiteten Variablen
Dateiname fgjn82fr19_ad.txt
Inhalt 2035 Probanden, 243 Variablen
Datenpunkte 2035*243= 494505 Datenpunkte
Variablen Soziodemographische Variablen (6) FPI-Items (138) Beurteilung des Fragebogens (6) Meinung zu gesellschaftlichen Themen und politischen Themen (25) Berufliche Belastung (3) Zufriedenheit (5) Gesundheitszustand (1) Rauch-/Trinkgewohnheiten (8) Körpergröße (1) Körpergewicht (1) Übergewicht (1) Krankenhausaufenthalte (1) Operationen (1) Kuren (1) Arztbesuche (1) Chronische Krankheiten (1) Psychotherapie (1) Einnahme von Medikamenten (3) Soziodemographische Angaben des IFD (19) Informationen zum Interview (Interessantheit, Dauer, An-/Abwesenheit des Interviewers) (IfD) (3) Interviewereinstufung des Befragten (Sicherheit, soziale Schicht) (IfD) (2) Gewerkschaftsmitgliedschaft (IfD) (1) Sympathischste Partei (IfD) (1) Versuchspersonennummer (1) Skalen des FPI (12)
MD5 Hash 19160c1ebd5b29b2263b65e18557e754
  

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Beschreibung der sonstigen Materialien

Beschreibung Dateiname
Deutsches Kodebuch zum Primärdatensatz fgjn82fr19_pd.txt fgjn82fr19_kb.txt
Deutsches Kodebuch zum Primärdatensatz mit abgeleiteten Variablen fgjn82fr19_ad.txt fgjn82fr19_aa.txt

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Unmittelbar auf den Datensatz bezogene Veröffentlichungen

Unmittelbar auf den Datensatz bezogene Veröffentlichungen
Fahrenberg, J. & Selg, H. (1970). Das Freiburger Persönlichkeitsinventar FPI. Handanweisung 1. Auflage. Göttingen: Hogrefe.
Fahrenberg, J., Hampel, R. & Selg, H. (1985). Die revidierte Form des Freiburger Persönlichkeitsinventars FPI-R. Diagnostica, 31, 1-21. Datensatz 0008231
Fahrenberg, J., Hampel, R. & Selg, H. (1984). Das Freiburger Persönlichkeitsinventar (revidierte Fassung FPI-R und teilweise geänderte Fassung FPI-A1 (4. Aufl.). Göttingen: Hogrefe. Datensatz 9001360
Fahrenberg, J., Hampel, R. & Selg, H. (2010). Freiburger Persönlichkeitsinventar (8., erweiterte Aufl.). Göttingen: Hogrefe.
Fahrenberg, J., Selg, H. & Hampel, R. (1983). Die bevölkerungsrepräsentative Normierung des Freiburger Persönlichkeitsinventars FPI-A. Diagnostica, 29, 336–343.Datensatz 0000535
Hampel, R. & Fahrenberg, J. (1983). Zur Revision des FPI: Weitere Analysen und ergänzende Tabellen zur 4. Auflage. Forschungsberichte des Psychologischen Instituts der Universität Freiburg, Nr. 12. Und online in Internet: urn:nbn:de:bsz:291-psydok-26185 [und http://psydok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2010/2618/ ](Stand: 28.06.2010)Datensatz 0002326

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Weiterführende Literatur

Weiterführende Literatur
Hollmann, H. (1988). Das Freiburger Persönlichkeitsinventar. Diagnostica, 34, 277–285.
Jäger, R. S. (1985). Testinformationen. Das Freiburger Persönlichkeitsinventar (FPI). Diagnostica, 31, 246–250.
Ostendorf, F. (1997) Freiburger Persönlichkeitsinventar – Revidierte Fassung (FPI-R). Zeitschrift für Differentielle und Diagnostische Psychologie, 18, 81–85.
Roth, M., Schmitt, V. & Herzberg, P.Y. (2010). Psychologische Diagnostik in der Praxis: Ergebnis einer Umfrage unter BDP-Mitgliedern. Report Psychologie, 35, Heft 3, 118-128.Datensatz 0226481
Seidenstücker, G. (1985). Testbesprechung. Das Freiburger Persönlichkeitsinventar in der vierten Auflage. Was ist neu? Was bringt es dem Klinischen Psychologen. Zeitschrift für Klinische Psychologie, 14, 242–246.

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Fax: +49 (0)651 201-2071



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